"Ich denke nicht, dass ein ungeimpfter Spieler ein Visum für dieses Land bekommt. Dem Virus ist es egal, wo du in der Weltrangliste stehst oder wie viele Grand Slams du gewonnen hast", sagte Andrews: "Selbst wenn es ein Visum geben sollte, müssten betroffene Spieler wahrscheinlich mehrere Wochen in Quarantäne."
Der Weltranglistenerste Djokovic, der sich öffentlich mehrmals kritisch über Corona-Impfungen geäußert hatte, stellte seine Teilnahme selbst infrage. "Ich weiß nicht, ob ich nach Australien reisen werde. Die aktuelle Situation ist nicht gut", sagte der 34 Jahre Serbe dem Boulevardblatt "Blic": "Natürlich will ich dort spielen. Es ist der Grand Slam, bei dem ich am meisten Erfolg hatte."
Der 20-malige Grand-Slam-Champion verweigert beharrlich die Auskunft darüber, ob er selbst geimpft sei. "Das ist eine private Angelegenheit. Zu viele Leute nehmen sich heraus, Fragen zu stellen und andere Menschen zu beurteilen", sagte er: "Was auch immer man antwortet, kann falsch interpretiert werden."
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Australien gehört seit Beginn der Coronakrise zu den Ländern mit den rigidesten Einreiseregeln und ist weiterhin fast völlig abgeschottet. 2021 fanden die Australian Open unter großen Sicherheitsmaßnahmen statt, sämtliche Spieler und Spielerinnen mussten sich zwei Wochen in Quarantäne begeben.
Der Serbe Djokovic, der sich damals mit einem Finalsieg über den Russen Daniil Medvedev seinen neunten Titel in Melbourne sicherte, hatte sich öffentlich mehrmals kritisch über Corona-Impfungen geäußert. Ob er wirklich nicht geimpft sei, ließ der Weltranglistenerste offen.
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(SID)

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