Es ist eine Entscheidung von Tennis Australia, die beim französischen Altmeister Jérémy Chardy aktuell auf Unverständnis stößt. Aufgrund der angespannten Hotelsituation in Melbourne sollen die besten drei Spieler der ATP- und WTA-Tour (Novak Djokovic, Rafael Nadal und Dominic Thiem bei den Herren, Ashleigh Barty, Naomi Osaka und Simona Halep bei den Damen) in Adelaide und nicht wie der Rest des Feldes am Austragungsort Melbourne in Vor-Quarantäne gehen.
Wie "Tennisnet.com" bereits berichtete, erläuterte der Franzose gegenüber "L'Equipe", warum diese Entscheidung seines Erachtens nicht unproblematisch ist: "Diese Ankündigung für die Top Drei kommt komplett aus dem Nichts und ist ein wenig komisch, um es vorsichtig zu formulieren. Sie werden im Hotel von einem Fitnessstudio profitieren, können ihre Übungen machen. Und das wird nicht auf ihre Fünf-Stunden-Quote pro Tag angerechnet."
Laut Chardy werden die Spieler in Adelaide "in der Lage sein, rauszugehen. Es wird fast wie ein normales Leben sein. Und sie haben ohnehin schon viele Privilegien. Wenn sie von allem mehr machen können als wir, dann wird das nicht dieselbe Vorbereitung sein. Und das ist eigenartig für einen Sport, bei dem alle dieselben Voraussetzungen haben sollten."
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Noch ist die Entscheidung nicht endgültig kommuniziert, in Spielerkreisen dürfte die Ankündigung aber bereits für Diskussionen sorgen.
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