Australian Open: So will Novak Djokovic Kritik und Unterstellungen kontern

Novak Djokovic erfährt bei den Australian Open in Melbourne nicht nur Anerkennung für seine sportlichen Leistungen und den Finaleinzug, sondern auch eine gehörige Portion Misstrauen. Einige in der Szene, Spieler wie Fachmedien, unterstellen dem Weltranglistenersten, seine Muskelverletzung nur simuliert zu haben. Djokovic plant nun offenbar, mit einer Dokumentation für Aufklärung zu sorgen.

Novak Djokovic bei den Australian Open

Fotocredit: Getty Images

Die umstrittene Adria Tour im vergangenen Jahr, fragwürdige Aussagen im Hinblick auf die Coronapandemie, die Gründung der Spielervereinigung PTPA, die Disqualifikation bei den US Open 2020 und nun auch noch Zweifel an der Verletzung bei den Australian Open - zu behaupten, Novak Djokovc habe ein bewegtes Jahr hinter sich, wäre eine maßlose Untertreibung.
Hinzu kommt: In allen Bereichen musste der 33-Jährige heftige Kritik einstecken.
Um seine Sicht der Dinge darzulegen und mit den Spekulationen aufzuräumen, plant die Nummer eins der Welt nun offenbar eine Dokumentation, in der es auch um diese kontroversen Themen gehen soll.
"Ich habe Novak gefragt, wie viel Zeit am Tag er für seine Erholung einplant. Er hat dann quasi eine Bombe platzen lassen und erklärt, dass er dabei sei, eine Dokumentation zu machen", twitterte Journalist Saša Ozmo, der unter anderem für das serbische Portal "sportklub.rs" arbeitet.
"Wir zeichnen eine Menge Dinge auf, die ich in den vergangenen Monaten durchgemacht habe", zitiert Ozmo den achtmaligen Australian-Open-Champion weiter.

Djokovic: "... dann hätte ich das Turnier abgebrochen"

Der muss sich derzeit in Melbourne den Vorwurf gefallen lassen, die Muskelverletzung mehr oder weniger simuliert zu haben, die er sich in der 3. Runde im Duell mit Taylor Fritz zugezogen hat.
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Djokovic flippt in Richtung Zuschauer aus - und legt nochmal nach

Quelle: Eurosport

"Wenn es kein Grand-Slam-Event wäre, hätte ich das Turnier abgebrochen", konstatierte der Superstar in den Tagen danach. Trainingseinheiten ließ er großenteils aus, in den Partien trug er ein großes Pflaster auf dem Bauch.
Das hielt Djokovic freilich nicht davon ab, ins Finale einzuziehen und auf dem Weg dorthin Schwergewichte wie Milos Raonic oder Alexander Zverev auszuschalten.
Die Djokovic-Doku soll Ende des Jahres herauskommen - und dürfte auf reges Interesse stoßen.
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Schmerzfrei und in Topform: Djokovic mit Kampfansage vor dem Finale

Quelle: Eurosport

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