Australian Open: Impfpflicht für Spielerinnen und Spieler immer wahrscheinlicher

Wie die australische Tageszeitung "The Age" berichtet, wird es immer wahrscheinlicher, dass nur geimpfte Spielerinnen und Spieler bei den Australian Open in Melbourne an den Start gehen dürfen. Das Blatt bezieht sich dabei auf eine Quelle im direkten Umfeld Craig Tileys, des Chefs von Tennis Australia. Demnach sei das die Bedingung der Regierung für die Austragung des Turniers gewesen.

Daniil Medvedev und Novak Djokovic nach dem Finale der Australian Open 2021

Fotocredit: Getty Images

Tiley habe versucht, die Verantwortlichen umzustimmen und mit der möglichen Abwesenheit von Superstars wie Novak Djokovic argumentiert. Inzwischen deute aber alles auf die Impfpflicht hin.
"Tiley sagte, dass wir keine Stars kriegen, und bekam sinngemäß ein 'Schluck’s runter‘ zur Antwort', wird die Quelle in "The Age" zitiert. "Man hat nachgegeben."
Djokovic sieht eine Corona-Impfung kritisch, ist aber wohl bei weitem nicht der einzige Spieler, dessen Teilnahme "Down Under" im Falle einer Impfpflicht auf der Kippe steht.
Laut einer Meldung der Profiverbände WTA und ATP vom September seien etwa 50% der Spieler und 40% der Spielerinnen noch ungeimpft.

"Es ist Novaks Entscheidung ..."

Der australische Tennistrainer Craig O'Shannessy, ein ehemaliges Mitglied im Trainerteam von Djokovic, begrüßt die mutmaßliche Impfpflicht. "Es ist auf vielen Ebenen die richtige Entscheidung", so O'Shannessy.
Er fügte hinzu: "Es ist Novaks Entscheidung, ob er sich impfen lassen will. Und es ist seine Wahl, ob er an den Start gehen will, wenn es eine Pflicht gibt."
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Quelle: Eurosport

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