Auch Nick Kyrgios verurteilte die "Forderungen" des Serben scharf. Daraufhin wandte sich die Nummer 1 der Welt am Mittwoch mit einem Brief auf "Instagram" an die Öffentlichkeit, um detailliert zu erklären, warum er glaubt, dass er "missverstanden" worden sei.
Er habe sich lediglich für seine Kollegen in Melbourne einsetzen wollen, schrieb der 33-Jährige darin. Dies sei ihm aber fälschlicherweise als "selbstsüchtig, schwierig und undankbar" ausgelegt worden, man habe seine "gute Absicht falsch verstanden".
Manchmal frage er sich, ob "ich mich nicht lieber zurücklehnen und meine eigenen Privilegien genießen soll, aber es ist nun mal meine Art, auch immer etwas für andere tun zu wollen".
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20/01/2021 AM 11:44
Der Tennis-Profi werde sich deshalb auch weiterhin um seine Kollegen aus den unteren Bereichen der Weltrangliste kümmern, weil "ich mich daran erinnere, wie froh ich als junger Spieler war, wenn sich die Etablierten für uns eingesetzt haben". Nun nutze er seine Position, um sich für die einzusetzen, "denen man vielleicht nicht so gut zuhört".

Turnier-Direktor rechtfertigt Privilegien der Profis

Zu Turnierchef Tiley habe er seit Jahren ein hervorragendes Verhältnis: "Wir hatten jetzt via Mail ein gutes Brainstorming darüber, wie man die Bedingungen für die Profis in der Quarantäne in Melbourne verbessern könnte."
Der Turnierleiter verteidigte die Quarantäne-Privilegien für Stars: "Meine generelle Regel ist, dass wenn du zur Spitze des Spiels gehörst, ein Grand-Slam-Champion bist, dann ist es einfach die Natur des Geschäfts, dass du einen besseren Deal bekommst."
Djokovic, der sich wie US-Open-Champion Dominic Thiem und French-Open-Rekordsieger Rafael Nadal in Adelaide auf die Australian Open vorbereitet, genießt dort deutlich mehr Freiheiten als die Spieler und Spielerinnen in Melbourne.
Unter anderem wurde er wegen eines Fotos kritisiert, das ihn als Passagier in einem Minibus zeigt. Während die anderen sieben Mitfahrer in dem Bus einen Mund-Nasen-Schutz tragen, blickt Djokovic mit maskenlosem Gesicht aus dem Fenster. Zu diesem Vorwurf äußerte er sich am Mittwoch nicht.
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(mit SID)

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