"Der Hauptgrund war die Quarantäne", betonte Sá im Hinblick auf Federers Entscheidung, in Melbourne nicht aufzuschlagen.

Er habe vor einem Monat mit dem Schweizer darüber gesprochen.

WTA Melbourne
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"Das Problem ist, dass Mirka und die Kinder das Hotelzimmer nicht verlassen dürften. Sie hätten 14 Tage im Zimmer bleiben müssen. Ausnahmen gibt es nur für die Spieler. Roger hätte rausgehen und trainieren können, die Familie nicht", so der Brasilianer, der beim Australian-Open-Veranstalter Tennis Australia als "Head of Player Liaison" fungiert.

Mirka habe diese Vorstellung nicht behagt, weshalb Federer abgesagt habe.

"39 Jahre, vier Kinder, 20 Grand-Slam-Titel"

Der Rekord-Grand-Slam-Champion hätte natürlich auch alleine anreisen können.

"Das hätte bedeutet, dass er fünf Wochen von der Familie getrennt gewesen wäre. Da hat er gesagt: '39 Jahre, vier Kinder, 20 Grand-Slam-Titel. Ich bin nicht mehr in der Phase, wo ich fünf Wochen von der Familie weg bin'", berichtete Sá, einst die Nummer 55 der Einzel-Weltrangliste, gegenüber dem brasilianischen Portal "BandSports" weiter.

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Offiziell begründete das Federer-Lager die Absage freilich anders. "Am Ende ist Roger die Zeit davongelaufen, um sich selbst auf die Unerbittlichkeiten eines Grand-Slam-Turniers vorzubereiten, und er ist sehr enttäuscht, dass er 2021 nicht nach Melbourne kommen wird", ließ Federers Manager Godsick wissen.

Gut möglich, dass am Ende beide Versionen der Wahrheit entsprechen ...

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