Am neunten Tag der Australian Open in Melbourne standen die ersten Viertelfinalpartien auf dem Programm.
Alexander Zverev musste sich Novak Djokovic in einem spannenden Vier-Satz-Match geschlagen geben.
Auch bei den Damen kam es mit der Partie zwischen Serena Williams und Simona Halep zu einem Aufeinandertreffen zweier Ausnahmespielerinnen. Williams setzte sich nach einer überzeugenden Vorstellung in zwei Sätzen durch.
Australian Open
Spielplan am Dienstag: Zverev fordert Djokovic im Viertelfinale
15/02/2021 AM 09:23
In der Day Session, die ab 2:30 Uhr deutscher Zeit startete, besiegte Naomi Osaka bereits Su-Wei Hsieh.
Im Anschluss daran setzte sich die Turnierüberraschung Aslan Karatsev gegen Thiem-Bezwinger Grigor Dimitrov durch.

Die Einzel-Matches des Tages:

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14:50 Uhr: Auf Wiedersehen

Mit dem Ende dieser spannenden Partie verabschiedet sich Tino Harth-Brinkmann auch mit Liveticker für den heutigen Tag. Am Mittwoch geht es nicht minder spektakulär weiter. Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas treten im direkten Vergleich gegeneinander an. Außerdem kommt es zum russischen Duell zwischen Daniil Medvedev und Andrey Rublev. Außerdem spielt auch die Nummer eins der Damenweltrangliste, Ashleigh Barty, will bei ihrem Heim-Grand-Slam ins Halbfinale. Von daher heißt es auch morgen wieder: Eurosport im TV einschalten, den Eurosport Player anwerfen oder die Partien hier bei Eurosport.de live im Ticker verfolgen.

Highlights | Zverev bringt Djokovic ins Wanken - aber nicht mehr

14:40 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 6:7

Alexander Zverev darf auf ein gutes Grand-Slam-Turnier zurückblicken, allerdings wird er sich ärgern, dass es gegen einen großen Spieler erneut nicht gereicht hat. Noch nie konnte er bei einem Grand-Slam-Turnier einen Top-Ten-Spieler schlagen. Auch die Break-Führungen in den Sätzen drei und vier, die er nicht in einen Satzgewinn umwandeln konnte, tun weh. Am Ende war es vor allem die Nervenstärke von Djokovic, die den Unterschied gemacht hat. Fast immer wenn es eng wurde, konnte sich der Weltranglistenerste auf seinen Aufschlag verlassen. Bezeichnend waren das Ass bei Satzball gegen sich und das zum Matchgewinn. Abgesehen vom ersten Satz machte der Djoker auch körperlich einen guten Eindruck, dennoch stecken ihm nun weitere 3:34 Stunden vor seinem Halbfinal-Match gegen die Turnierüberraschung Aslan Karatsev in den Knochen. Was für den Djoker spricht: Keines seiner neun Semifinals bei den Australian Openhat Djokovic verloren.

14:36 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 6:7

Sobald der Ballwechsel ins Laufen kommt, sind beide Spieler um Fehlervermeidung bemüht. Erst macht Zverev den Fehler aus der Rallye heraus, dann folgt Djokovic. Zverev legt wiederum einen Aufschlag mit 219 km/h zum 5:4 hinterher. Der Deutsche kommt gut in den nächsten Ballwechsel und spielt einen Ball auf die Linie, macht dann aber einen eher unnötigen Fehler mit der Vorhand. So steht es 5:5 statt Satzball. Djokovic riskiert beim zweiten Aufschlag und wird belohnt - der erste Matchball. Wieder ist es ein langer Ballwechsel, bei dem sich beide die Bälle lange über die Rückhand zuspielen, bis Djokovic den Fehler macht. Bei 6:6 greift Zverev überhastet an und kann dann den guten Konter von Djokovic nicht mehr ins Feld bringen. Den zweiten Matchball verwandelt Djokovic mit seinem 23. Ass zum 8:6. Was für ein hochklassiges Spiel, das jetzt sein aus deutscher Sicht bitteres Ende genommen hat.

Zverev zu ungestüm: So macht Djokovic das Halbfinale klar

14:29 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 6:6

Zverev eröffnet mit einem Ass, aber auch Djokovic serviert gut und geht mit einem Vorhand-Winner hinterher. Zverev steht dem in Nichts nach und so bleibt es beim Seitenwechsel beim 3:3, ohne dass ein Spieler einen Punkt bei eigenem Aufschlag abgegeben hat.

14:24 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 6:6

Zverev erläuft zwei Stopps von Djokovic, kann beide aber nicht in Punkte ummünzen. Dann spielt Djokovic auf eine Zverev-Vorhand einen unglaublich guten Defensivschlag. Mit einem langen Schritt kommt der Serbe noch gerade so mit einer Slice-Rückhand an den Ball. Er gibt der Kugel aber so viel Unterschnitt mit, dass sie im Eck des T-Felds fast stehen bleibt und für Zverev unerreichbar ist. Das 40:0 kann Djokovic aber nicht zum Spielgewinn nutzen. Nach einem Vorhand-Fehler des 33-Jährigen geht es über Einstand. Und dann spielt Zverev eine Rückhand aus der Mitte inside-out - Satzball! Doch wieder antwortet Djokovic mit einem Ass und einem Service-Winner. Zverev macht einen Fehler und damit geht es nun doch in den Tiebreak.

14:16 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 6:5

Wieder öffnet Zverev sich die Tür für ein Break. Erst springt ein Ball von der Netzkante ins Aus, dann setzt Djokovic einen Volley ins Netz, sodass es 15:30 steht. Die Nummer eins der Welt legt aber ein Ass und einen Schmetterball nach und hat so selbst Spielball. Zverev kontert zwar ebenfalls mit einem Schmetterball, dann legt Djokovic aber zwei starke Aufschläge nach und gleicht aus. Zverev kann wieder vorlegen, profitiert dabei aber auch von knappen Fehlern von Djokovic, der eigentlich der aktivere Spieler ist. So hat Zverev nun mindestens den Tiebreak sicher.

14:07 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 5:4

Beide Spieler scheuen jetzt teilweise das ganz große Tempo und Risiko. Einen langen Ballwechsel entscheidet Zverev für sich, weil ein Stopp von Djokovic an der Netzkante hängen bleibt - 30:30. Und nochmal spielt Zverev viel mit Slice und ohne Druck zurück, woraufhin Djokovic nach 28 Schlägen den Fehler macht. Den ersten Breakball kann Zverev nicht nutzen, aber er bekommt nach einem Vorhand-Fehler des Weltranglistenersten noch einen zweiten. Djokovic spielt aber zwei gute Stopps und bringt dann einen Vorhand-Winner an. Das Spiel hat beide viel Kraft gekostet, aber Zverev schafft es, sein Aufschlagspiel zu null durchzubringen. Mit guten Aufschlägen und gleichzeitig viel Laufarbeit gewinnt er die Punkte und setzt Djokovic jetzt wieder unter Druck.

13:55 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 4:3

Es bleibt eine Nervenschlacht. Zunächst lässt Djokovic einen Vorhand-Angriffsball liegen, der ihm einen Spielball gebracht hätte. Dann macht er aber doch den Ausgleich zum 3:3. Zverev ist jetzt schon wieder in der Drucksituation und muss das Momentum wieder auf seine Seite ziehen. Das gelingt ihm dank zwei Assen auch. Dennoch ist kaum ein Aufschlagspiel des Deutschen mehr deutlich.

13:45 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 3:2

Djokovic scheint dieser Rückstand sichtlich zu beschäftigen. Der Serbe macht jetzt einige Fehler ohne Not. Erst setzt er eine Vorhand neben die Linie, dann eine weitere an die Netzkante. So hat Zverev schon wieder zwei Breakbälle. Djokovic kann sich aber unter anderem mit einem Rückhand-Winner aus dem Halbfeld befreien. Er muss noch einen dritten Breakball nach einem leichten Fehler abwehren, schafft das aber mit Gewinnschlägen. Dann aber wackelt auch Zverev auf der anderen Seite. Nach einem Rückhandfehler hat Djokovic zwei Breakbälle. Dann traut sich keiner, die Initiative zu übernehmen und schließlich macht Zverev den Fehler. Wie schon in den Sätzen eins und drei schafft er es nicht, das frühe Break durchzubringen.

13:34 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 3:0

Und Zverev scheint den Rückschlag ganz gut weggesteckt zu haben. Ein Schmetterball bringt ihm ein 30:30. Dann wehrt er sich stark gegen einen Angriffsball von Djokovic und passiert diesen, um dann beim Breakball selbst mit der Vorhand in die Offensive zu gehen. Zum dritten Mal geht Zverev in einem Satz mit Break in Führung. Gleichzeitig wird es für Zverev auch schon wieder eng. Erneut muss er einen Breakball abwehren, weil der Aufschlag jetzt wackelt. Beim Breakball wirft er nur mit 123 km/h ein, macht aber den Punkt, nur um beim nächsten Aufschlag einen Doppelfehler mit 223 km/h zu produzieren. Auch den zweiten Breakball wehrt er ab, um sich dann mit einem Volley auf die Linie und einem Service-Winner nochmal zu retten.

13:23 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6, 1:0

Zverev legt im vierten Satz wieder vor. Und nach zwei Breaks in Folge bringt er seinen Aufschlag relativ problemlos durch. Für den 23-Jährigen wird es jetzt sehr wichtig, sich wieder Sicherheit zu holen.

Mit infernalem Urschrei: Djokovic gewinnt Satz drei nach 1:4-Rückstand

13:20 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:6

Djokovic bleibt nervenstark und nutzt das Momentum aus. Mit seinem 14. Ass holt er sich zwei Satzbälle. Wieder ist es ein langer Ballwechsel, bei dem es Zverev nicht gelingt, den Punkt zu machen. Dann schaltet Djokovic wieder in die Offensive und erzwingt den Fehler zum Satzgewinn. Das wird jetzt schwer für Zverev, da auch mental nochmal rauszukommen.

13:16 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:5

Zverev lässt bei 15:15 eine gute Chance am Netz liegen und hat beim nächsten Ball Pech, dass ein Longline-Schlag mit der Vorhand knapp neben der Linie landet. So gleicht Djokovic zum 4:4 aus. Und Zverev wackelt jetzt sichtbar. Nach einem unerzwungenen Vorhandfehler steht es 0:30. Und dann schafft es Zverev nicht, einen Punkt mit einem Stopp oder einem Lob totzumachen. Djokovic nutzt den ersten von drei Breakbällen, weil Zverev eine Rückhand ins Netz setzt. Bei 5:4 hat der Serbe nun beste Karten auf den Satzgewinn.

13:07 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:3

Vor dem nächsten Punkt müssen erstmal die Überreste von Djokovics Schläger aufgekehrt werden. Und Djokovic ist sichtlich angenervt von der Situation. Der Serbe macht zwei leichte Fehler. Danach zwingt er Zverev aber zu Fehlern und beendet das Spiel mit einem Service-Winner. Für Zverev sind aber in der derzeitigen Phase ohnehin die eigenen Aufschlagspiele wichtiger. Nach dem ersten Doppelfehler steht es 30:30. Dann greift Zverev über Djokovics Rückhand an, doch der Serbe spielt einen tollen Cross-Schlag, den Zverev nicht mehr zurückbekommt. Dann folgt der zweite Doppelfehler und das Break für Djokovic ist geschafft.

Feinstes Kleinholz: Djokovic rastet komplett aus und zerhackt Schläger

12:59 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 4:1

Djokovic wirkt jetzt sichtlich unzufrieden und redet mit sich und seiner Box. Er holt zwar sein erstes Spiel des Satzes, vermeidet ein 40:40 aber nur, weil Zverev einen Angriffsball liegen lässt. Zverev holt sich vor seinem eigenen Aufschlag einen neuen Schläger, was Djokovic zu lange dauert. Der Serbe setzt sich einfach auf den Platz - was für Psycho-Spielchen. Zverev bleibt aber nervenstark. Bei 15:30 spielt er trotzdem weiter mutig und macht die Punkte. Trotzdem bekommt Djokovic einen Breakball, weil er in den Ballwechseln bärenstark agiert. Zverev kontert aber mit einem rasanten zweiten Aufschlag und bringt anschließend das Spiel durch. Djokovic ist so sauer darüber, dass er einen Schläger zerhackt und sichtbare Spuren im Platz hinterlässt. Dafür gibt es zurecht die Verwarnung.

12:47 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 3:0

Zverev kommt mit einem 15:30 gut rein. Und dann lässt Djokovic eine ganz einfache Vorhand aus dem Halbfeld liegen und verschlägt den Ball. Den ersten wehrt der Serbe mit einem Ass ab, dann macht er aber einen Doppelfehler und beschert damit Zverev ein ganz wichtiges Break zu Beginn dieses Satzes. Bei eigenem Aufschlag helfen dem Deutschen auch ein paar freie Punkte und so kann er das Break problemlos bestätigen. 3:0 und ein optimaler Start für Zverev.

"Guck dir das an": Djokovic gibt Aufschlag wieder mit Doppelfehler ab

12:41 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6, 1:0

Zverev bringt sein Aufschlagspiel durch und legt im dritten Satz vor. Sehr wichtig für den Deutschen gut reinzukommen und sich Sicherheit beim eigenen Aufschlag zu holen.
Eine Statistik belegt jetzt Zverevs Hauptproblem. Im ersten Satz setzte der Deutsche noch 78 Prozent seiner ersten Aufschläge in Punkte um, im zweiten waren es nur noch 45 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass Djokovic jetzt viel mehr Aufschläge gut retourniert.

12:34 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:6

Ganz so schnell soll es aus Zverevs Sicht dann aber doch nicht gehen. Nach einem Rückhand-Winner des Deutschen steht es 0:30. Dann landen aber zwei Rückhände von Zverev im Netz und mit dem nächsten Punkt holt sich Djokovic den Satzball, den er mit einem Ass verwandelt. Somit ist alles wieder ausgeglichen. Mit nur 29 Minuten war der zweite Satz nicht einmal halb so lang wie der erste (1:01 Stunden). Der dritte Durchgang dürfte wieder mehr Spannung bereithalten.

12:30 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 2:5

Zverev bringt jetzt kaum einen Aufschlag zurück über das Netz, was man aber beim derzeitigen Spielstand nicht überbewerten sollte. Das Niveau des Spiels ist jetzt im Vergleich zum ersten Satz insgesamt deutlich gesunken, weil auch Djokovic keine unnötigen Mühen unternimmt. Zverev bringt sein Service-Game durch und stellt nochmal auf 2:5. Gleich dürfte dieser Satz aber zu Ende gehen.

Mit Satzball drei: Zverev zittert sich zum gewonnenen Tiebreak

12:24 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 1:4

Djokovic spielt jetzt wirklich wie ausgewechselt. Er serviert gut und geht auch druckvoll hinterher, wobei Zverev jetzt auch den Eindruck macht, als würde er den zweiten Satz abschenken, um sich dann wieder auf den dritten Satz zu fokussieren. Djokovic reichen die zwei Breaks Vorsprung aber offensichtlich ebenfalls, weshalb der Weltranglisten-Erste nicht mehr in ein weiteres Break investiert.

12:18 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 0:3

Djokovic legt gut nach. Zu null holt er sich sein Aufschlagspiel. Ohnehin wirkt der Serbe trotz des Satzverlustes deutlich gefestigter als noch zu Beginn der Partie, als er viele Fehler machte und sich nicht immer gut bewegte. Und Zverev setzt diese Umstellung offensichtlich zu. Er macht jetzt mehr leichte Fehler und gleichzeitig fehlen die vielen freien Punkte, weil Djokovic viel besser retourniert. Wieder steht es schnell 0:30. Nach einem erzwungenen Volley-Fehler hat Djokovic wieder einen Breakball. Im nächsten Ballwechsel erarbeitet sich der Serbe zusehends die bessere Position und vollendet mit einem Rückhand-Winner zum Doppel-Break - 3:0.

12:11 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6, 0:1

Vor allem für die Moral von Zverev war das wichtig, nachdem er schon bei 5:3 einen Satzball hatte und danach noch ein Break kassierte. Und umgekehrt wird sich Djokovic, der ja in den letzten Runden Verletzungsprobleme hatte und auch zu Beginn dieses Matches nicht ganz fit wirkte, besonders über den Satzverlust ärgern.
Jetzt erwischt Zverev aber keinen guten Start. Nach einem Vorhand-Fehler hat Djokovic zwei Breakbälle. Dann verschlägt er eine Rückhand und liegt direkt mit 0:1 und Break hinten. Da steckten die Nerven wohl noch im Tiebreak.

12:05 Uhr: Zverev - Djokovic - 7:6

Zverev lässt bei einem Angriffsball eine gute Chance liegen, weil Djokovic ihm nochmal vor die Füße spielt. Mit einem Rückhand-Winner vermeidet er aber einen 0:3-Start. Dann ist er auch bei Djokovics Aufschlag da und holt sich zwei Mini-Breaks zum 3:2. Dann schnappt sich Djokovic die Punkte aber zurück, was vor allem daran liegt, dass er jetzt richtig stark retourniert. Ein Schmetterball von Zverev markiert das 4:4, Djokovic antwortet mit einem Ass. Jetzt schlägt Zverev aber erneut gut auf. Mit Serve-and-Volley und einem weiteren Ass holt sich Zverev bei 6:5 den Satzball. Djokovic schlägt aber auch stark auf und bringt einen Winner an. Einen Monster-Ballwechsel mit 22 Schlägen holt sich Zverev zum nächsten Satzball, den er dieses Mal mit einem Service-Winner nutzt. 8:6 gewinnt er den Tiebreak. Ganz wichtig, dass er diesen ersten Satz für sich entscheidet.

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11:54 Uhr: Zverev - Djokovic - 6:6

Wichtig für Zverev, dass er jetzt zumindest wieder etwas die Sicherheit erlangt und ein paar freie Punkte bekommt. Ohne Punktverlust bringt er sein Service durch und es geht in den Tiebreak.

11:51 Uhr: Zverev - Djokovic - 6:5

Und mit dem Druck leistet sich Zverev erstmals Patzer. Nachdem er zuvor nur zwei Punkte bei eigenem Aufschlag überhaupt abgegeben hat, steht es nach einem Vorhand-Fehler 0:30. Einen 23-Schläge-Ballwechsel gewinnt Zverev aber und mit einem Service-Winner gleicht er aus. Dann holt sich Djokovic aber den Breakball und nutzt ihn auch, weil er jetzt keinen Fehler mehr macht. So ist der fast sicher geglaubte Satzgewinn für's Erste dahin. Dann bringt Djokovic sein Spiel zu null durch, weil Zverev auch leichte Fehler macht. Erstmals im Match liegt Djokovic in Führung und Zverev hat nun viel Druck - 6:5 für den Serben.

11:42 Uhr: Zverev - Djokovic - 5:4

Zverev profitiert weiterhin von seiner hohen Quote beim ersten Aufschlag. Dieser kommt zu 78 Prozent und in 13 von 14 Fällen gehört ihm dann auch der Punkt. Wieder gewinnt er ein Aufschlagspiel zu null. Und schon muss Djokovic gegen den Satzverlust aufschlagen. Mit einem Rückhand-Winner die Linie entlang holt sich Zverev ein 30:30. Und nach einer weiteren starken Rückhand hat Zverev Satzball. Djokovic kontert aber mit einem weiteren sehr riskanten Schlag und wird belohnt. Sechs Mal geht es über Einstand, ehe Djokovic dann doch nochmal verkürzen kann. Jetzt hat es Zverev aber selbst in der Hand - 5:4.

11:30 Uhr: Zverev - Djokovic - 4:3

Djokovic findet weiterhin keine Antwort auf Zverevs Aufschläge. Sechs von 14 Punkten bei Zverevs Aufschlagspielen sind Asse. Hinzu kommen noch weitere Service-Winner, die dem Deutschen viele freie Punkte bescheren. Da ist es auch nicht schlimm, dass Zverev dieses Mal keinen Zugriff auf Djokovics Aufschlagspiel bekommt und das Spiel zu null verliert. Solange er weiterhin so gut beim eigenen Aufschlag agiert, marschiert er weiter Richtung Satzgewinn. Allerdings sollte man Djokovic nie unterschätzen.

11:23 Uhr: Zverev - Djokovic - 3:2

Zverev wirkt weiter sehr souverän beim eigenen Aufschlag und lässt nur wenig zu. Dadurch kann er sich schnell wieder auf das Aufschlagspiel des Djokers fokussieren. Djokovic riskiert weiterhin viel, spielt schnelle zweite Aufschläge und geht auch in den Grundlinienduellen ein hohes Tempo. Zverev hält aber dagegen und wieder geht es über Einstand. Bisher ist es ein ganz untypischer Auftritt des Serben, der überhaupt keine Sicherheit findet, sondern auf jeden Ball voll drauf geht. Daher fliegt auch ein Angriffsschlag mit der Rückhand ins Aus, was Zverev einen Breakball beschert. Mit zwei Assen und einem Service-Winner übersteht Djokovic die brenzlige Situation und verkürzt wieder.

11:15 Uhr: Zverev - Djokovic - 2:1

Ein hochkonzentrierter Auftakt der deutschen Turnierhoffnung. Auch Zverev streut schon zwei Asse ein. Dazu kommt noch ein Service-Winner, sodass er das Break zu null bestätigt. Es scheint, als versuche Djokovic, die Ballwechsel kürzer zu halten. Er geht schneller auf die Gewinnschläge und kann schon fünf vorweisen (Zverev: 2), was sich gleichzeitig aber auch in den unerzwungenen Fehlern (7:0) widerspiegelt. Möglicherweise ist das auch seinem körperlichen Zustand geschuldet und Djokovic versucht deshalb, schnelle Punkte zu erzielen.

Zverev bittet um Reinigung: Vogelschiss sorgt für Unterbrechung

11:09 Uhr: Zverev - Djokovic - 1:0

Djokovic eröffnet die Partie mit zwei Assen bei den ersten drei Aufschlägen. Zverev schafft trotzdem ein 40:40, weil er variabel spielt und noch keine leichten Fehler macht. Stattdessen tut ihm Djokovic den Gefallen und verlegt eine Vorhand. Nach einem Doppelfehler hat Zverev gleich ein Break.

10:45 Uhr: Zverev - Djokovic in Kürze

Nach dem Ende des Williams-Matches dürfen wir uns gleich auf die nächste Kracher-Partie freuen. Alexander Zverev will gegen Novak Djokovic ins Halbfinale einziehen und seinem Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ein Stück näher kommen. Um circa 11 Uhr soll es losgehen.

Zwei Monster-Rallys zum Break: Williams ringt Halep nieder

10:38 Uhr: Williams - Halep - 6:3, 6:3

Jetzt geht es plötzlich ganz schnell. Williams zieht durch und holt sich ihr Aufschlagspiel zu null. Jetzt muss Halep schon gegen den Matchverlust servieren. Williams will sich nicht auf ihren eigenen Aufschlag verlassen und macht Druck. Nach einem Vorhand-Fehler von Halep hat Williams zwei Matchbälle. Beim ersten fliegt eine Rückhand cross knapp ins Aus. Dann aber spielt sie eine Vorhand gegen die Laufrichtung genau ins Eck. Halep kommt nicht mehr an den Ball und somit steht Williams im Halbfinale der Australian Open. Ein starker Auftritt der 39-Jährigen, die nur zu Beginn des zweiten Satzes eine kleine Schwächephase überstehen musste. Für Halep geht das Turnier enttäuschend zu Ende. Zwar zeigte die Rumänin keine schlechte Leistung, doch letztlich stellte sie Williams vor zu wenige Schwierigkeiten.

10:31 Uhr: Williams - Halep - 6:3, 4:3

Nach vier Breaks in Folge schafft es Williams, mal wieder ein Service durchzubringen. Interessant ist aber, dass Williams auch stark auf ihren ersten Aufschlag angewiesen ist. Im zweiten Satz hat sie beim zweiten Aufschlag nur einen von sieben Punkten gemacht. Dieser ist aber ausgerechnet der Spielball zum 3:3, bei dem Halep eine Vorhand verlegt. Und Williams macht weiter Druck auf Halep. Das führt zu drei Breakbällen, von denen Williams die ersten zwei mit unnötigen Fehlern liegen lässt. Dann spielt Halep einen Stopp, den Williams gut erläuft, doch die 39-Jährige vergibt auch diese Chance, weil ihre Vorhand ins Aus fliegt. Der sechste Breakpoint bringt für Williams dann die Erlösung. Zwei Marathon-Ballwechsel inklusive mehrfacher Netzkantenbälle kann die US-Amerikanerin für sich entscheiden. Das Momentum spricht jetzt für Williams, aber noch kann viel passieren.

10:18 Uhr: Williams - Halep - 6:3, 2:3

Aber es bleibt dabei, dass Williams jetzt mehr leichte Fehler macht als zum Ende des ersten Satzes. Das liegt auch daran, dass Halep viele schwierige Bälle noch im Spiel hält. So bekommt Halep schon wieder zwei Breakbälle. Williams kommt zwar in die Offensive, spielt dann aber eine Rückhand ins Aus. Williams hat schon jetzt genau so viele unerzwungene Fehler (13) wie im gesamten ersten Satz. Allerdings bleibt die Nummer zehn der Setzliste im Satz, weil sie bei Halep immer wieder Druck auf den zweiten Aufschlag aufbauen kann. Haleps Quote liegt hier bei nur 39 Prozent. Und so ist es auch ein weiterer Return-Winner, der Williams einen Breakball bringt. Dann landet eine Rückhand der Rumänin im Netz und wieder kann Halep das Break nicht bestätigen.

10:10 Uhr: Williams - Halep - 6:3, 1:2

Und dann passiert genau das, was vor einigen Minuten noch undenkbar erschien. Williams schwächelt beim eigenen Aufschlag, macht unnötige Fehler und Halep gelingt es, die Ballwechsel länger zu gestalten, was ihr zugute kommt. So steht es schnell 0:40. Den ersten Breakball wehrt Williams noch ab, doch dann patzt sie bei einem machbaren Vorhand-Volley, den sie versucht, beidhändig zu schlagen. Dann fängt sich Williams aber wieder und erspielt sich selbst einen Breakball. In einem langen Ballwechsel übernimmt sie zusehends die Kontrolle und Halep macht am Ende den Fehler. Damit ist alles wieder in der Reihe.

Rittner adelt Osaka: "Level, wenn sie schlecht spielt, ist hoch"

10:02 Uhr: Williams - Halep - 6:3, 0:1

Das wird für Halep jetzt eine große Herausforderung. Es kommt für die Rumänin vor allem darauf an, ihre Aufschlagspiele durchzubringen, weil Williams bei eigenem Aufschlag im Moment zu sicher agiert. Doch genau das gelingt Halep nur schwer. Über den zweiten Aufschlag kann Williams enorm viel Druck aufbauen. Nach einem Return-Winner geht es über Einstand. Halep hat Glück, dass Williams jetzt zwei leichte Fehler macht und sie so das frühe Break vermeiden kann.

9:55 Uhr: Williams - Halep - 6:3

Halep kommt ihrer Pflicht nach und verkürzt zunächst auf 3:5. Williams hat aber die Chance, den Sack bei eigenem Aufschlag zuzumachen. Und die US-Amerikanerin lässt bei eigenem Service fast nichts zu. Mit einem Aufschlag nach außen öffnet sie das Feld und geht mit einem Vorhand-Winner hinterher. Das bringt ihr drei Satzbälle. Gleich beim ersten fliegt eine Vorhand von Halep neben die Linie. Ein sehr starker Auftritt von Williams bisher.

Packendes Highspeed-Tennis: Serena Williams gegen Halep gleich hellwach

9:48 Uhr: Williams - Halep - 5:2

Jetzt wackelt Halep wieder etwas beim Aufschlag. Nach einem Doppelfehler steht es Einstand. Dann geht Williams aber nicht energisch genug auf einen zweiten Aufschlag der Weltranglisten-Zweiten drauf. Sie bekommt aber noch eine Chance bei Einstand und dieses Mal setzt sie den Vorhand-Winner an. Halep wehrt den Breakball aber in ähnlich starker Manier ab. Allerdings bleibt Williams dran und nutzt ihren zweiten Breakball, indem sie Halep mit einer Vorhand-Longline zu einem Fehler zwingt. Dieses Mal schafft es Williams, das Break zu bestätigen. Mit dem Aufschlag und der kraftvollen Vorhand erarbeitet sie sich die Punkte und liegt jetzt auf Kurs im ersten Satz.

9:37 Uhr: Williams - Halep - 3:2

Halep wird jetzt immer stärker. Sie geht die Ballwechsel mit und schaltet dann in die Offensive um. Zunächst gleich die Rumänin aus und stellt nach einem Rückhand-Winner die Linie entlang auf 30:30 bei Williams' Aufschlag. Williams rettet sich aber über ihren ersten Aufschlag und dann macht Halep einen unerzwungenen Fehler mit der Vorhand. Der Aufschlag ist für Williams essenziell. Beim ersten macht sie bisher 80 Prozent der Punkte, beim zweiten nur 25 Prozent.

9:30 Uhr: Williams - Halep - 2:1

Gleich mit dem ersten Return setzt Williams ein Zeichen. Mit 154 km/h schlägt sie die Vorhand als Winner ins Eck. Die US-Amerikanerin ist klar die aktivere Spielerin. Sie steht zwei Schritte näher an der Grundlinie und versucht, die Ballwechsel kurz zu halten. Halep ist eine sehr gute Konterspielerin und kann so immer wieder dagegen halten. Dennoch geht es gleich über Einstand. Williams spielt eine Rückhand mit unfassbar gutem Winkel und bekommt einen Breakball. Dann hat sie Glück, dass ein Ball von der Netzkante noch ins Feld springt und Halep den Fehler macht. Doch die Rumänin reagiert unbeeindruckt von dem Break und zwingt Williams ihrerseits zu Fehlern. Belohnt wird das mit dem direkten Re-Break. Hier ist schon einiges drin in den ersten Spielen!

9:20 Uhr: Williams - Halep - 1:0

Los geht es. Williams hat den Münzwurf gewonnen und eröffnet mit Aufschlag. Halep spielt zwei Bälle knapp ins Aus. Dann legt Williams noch ein Ass nach und holt sich das erste Spiel.

9:05 Uhr: Williams - Halep in Kürze

Gleich dürfen wir uns auf das Topspiel zwischen Serena Williams und Simona Halep freuen. Noch befinden sich beide Spielerinnen im Spielertunnel. Gleich kommen sie auf dem Platz zum Einschlagen. Wir sind gespannt.

Highlights | Sieg gegen Dimitrov: Karatsev schreibt Geschichte

8:00 Uhr: Osaka macht kurzen Prozess, Karatsev setzt sein Märchen fort

Die ersten beiden von vier Viertelfinalspielen am heutigen Tag sind bereits beendet. Bei den Damen setzte sich Naomi Osaka erwartungsgemäß gegen Su-wei Hsieh mit 6:2, 6:2 durch. Nur Mitte des ersten Satzes hatte die Japanerin Probleme, als ihr erster Aufschlag nicht wie gewohnt kam. Am Ende stand sie aber nur 1:08 Stunden auf dem Platz.
Derweil geht auch das Tennismärchen von Aslan Karatsev weiter. Der Russe, der sich über die Qualifikation ins Turnier gespielt hatte, schlug auch Grigor Dimitrov in vier Sätzen. Dimitrov hatte den ersten Satz gewonnen, klagte im Laufe des Matches aber zunehmend über Rückenprobleme und musste sich Anfang des vierten Satzes behandeln lassen. Karatsev ließ sich die Chance nicht entgehen und steht als erster Spieler überhaupt bei seiner Grand-Slam-Premiere im Halbfinale.
Ab 9 Uhr geht es mit dem Kracher zwischen Serena Williams und Simona Halep los.

Highlights | Osaka dominiert Hsieh und setzt Siegesserie fort

Los geht's mit den Viertelfinalspielen in Melbourne

Herzlich willkommen zum Australian-Open-Liveticker. Tino Harth-Brinkmann ist ab 9:00 Uhr für Euch da und begleitet am neunten Turniertag unter anderem die Viertelfinalspiele von Alexander Zverev und Novak Djokovic sowie Serena Williams und Simona Halep. Die ersten Partien starten mitten in der deutschen Nacht (2:30 Uhr MEZ). Daher werfen wir auch einen kurzen Blick auf die Ergebnisse der Day Session. Viel Spaß!

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18. Sieg in Folge: Medvedevs beste Schläge im Achtelfinale

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