Alexander Zverev - Australian Open 2022
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Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 3) hatte mit dem Qualifikanten Radu Albot (Moldau) diesmal weitaus weniger Probleme als in der ersten Runde der US Open 2019, als Zverev
fünf Sätze brauchte, um Albot zu bezwingen.
Nach zwei Nachtschichten in den ersten Runden musste Zverev erstmals nachmittags ran, aber auch bei früherem Arbeitsbeginn war er direkt hellwach. Die deutsche Nummer eins dominierte, rückte immer wieder stark ans Netz und zwang Albot zu Fehlern. Bei eigenem Aufschlag war Zverev im ersten Satz unantastbar.
In Satz eins ließ Zverev keine Breakchance zu und holte sich den Durchgang nach 32 Minuten (6:3). Im zweiten Satz schaffte der Deutsche das Break zum 3:2, haderte aber immer wieder mit sich und seinem leicht fehlerbehafteten Spiel (u.a. sieben Doppelfehler).
Fünf Breakchancen für den Außenseiter blieben jedoch ohne Folgen - 6:4 hieß es am Ende für den nervenstärkeren Zverev.
3. Runde: Zverev siegt ohne Aufschlagverlust - Highlights
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Zverev zieht auf seinem Lieblingscourt durch
Im dritten Satz hielt Albot die Sache lange offen, überstand auch eine knifflige Situation bei 3:3, als Zverev zwei Chancen zum Break ungenutzt ließ. Bei 4:4 gelang dem Deutschen dann aber doch das vorentscheidende Break. Nach 1:57 Stunden Spielzeit verwandelte der Olympiasieger seinen dritten Matchball.
Der Matchball: Zverev macht Sieg gegen Albot perfekt
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"Es war okay, nicht mein bestes Match, aber ich bin durch", sagte er im Interview mit Eurosport: "Schlechter werde ich bei diesem Turnier hoffentlich nicht mehr spielen. Trotzdem bin ich in drei Sätzen durchgegangen, das gibt mir ein gewisses Selbstvertrauen."
Zverev exklusiv: "Schlechter werde ich hoffentlich nicht mehr spielen"
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Im Siegerinterview in der John Cain Arena hatte Zverev von seinem "Lieblingscourt" gesprochen: "Ich habe hier noch nie ein Match verloren. Es macht wirklich Spaß, hier zu spielen. Hoffentlich erlebe ich hier noch vier gute Matches."
Traumpunkt gegen Albot - Zverev lässt sich feiern
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"Ich hatte ein paar Probleme, es hat sich nicht perfekt angefühlt, aber wer ist schon perfekt", fügte Zverev über das Match bei knapp 30 Grad Außentemperatur an: "Unterm Strich habe ich gewonnen und das zählt."
Zverev jetzt gegen Shapovalov
Zverev trifft nun im Achtelfinale auf Denis Shapovalov (Kanada/Nr. 14), der Reilly Opelka (USA/Nr. 23) 7:6 (7:4), 4:6, 6:3, 6:4 ausschaltete. Für den Deutschen wird das zum ersten großen Härtetest. Im Viertelfinale könnte dann ein Duell mit Rafael Nadal (Spanien/Nr. 6) auf dem Plan stehen.
"Es wird ein großartiges Spiel", kündigte der Deutsche bereits an: "Ich freue, dass ich jetzt in der zweiten Woche bin. Hoffentlich geht es auch gut weiter." In den bislang sechs Duellen mit dem 22-jährigen Kanadier ging Zverev viermal als Sieger vom Platz.
"Schlau serviert!" Zverev sichert sich 2:0-Satzführung
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"Ein gutes Pferd springt nur so hoch es muss", meinte Eurosport-Experte Boris Becker: "Er hat heute nicht weltklasse gespielt, das war auch nicht nötig. Der Aufschlag hat funktioniert, es war ein Arbeitssieg, kaum Kraft verloren, unter zwei Stunden gespielt - alles gut."
Becker lobt Nervenstärke von Zverev
Dass Zverev zwischenzeitlich haderte, ordnete der sechsmalige Grand-Slam-Sieger so ein: "Er hat heute nicht perfekt gespielt und einige Schwächephasen gehabt. Er ist ein Perfektionist, deshalb ist er über den ein oder anderen Fehler unglücklich gewesen."
Zverev habe jedoch erneut bewiesen, "dass er bei Breakball gegen sich die Konzentration behält und sein bestes Tennis spielt. Das ist eine Stärke, das wissen auch die Gegner, das Sascha bei 0:40 noch lange nicht sein Aufschlagsspiel verloren hat. Das spricht sich rum und zeigt auch den Glauben an sich selbst."
Bruder Mischa Zverev meinte bei Eurosport: "Es war kritisch für ihn, denn wenn er gut gespielt hat, hat er fast jeden Punkt gewonnen. Dann gab es Phasen, in denen er gedacht hat, dass 70 Prozent auch ausreichen. Dann war er unzufrieden, weil leichte Fehler kamen. Das ist normal. Er ist es gewohnt, auf einem ganz hohen Niveau zu spielen."
Sieg mit Schwächen: Mischa erklärt, warum es für Zverev "kritisch" wurde
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Zverev peilt ersten Grand-Slam-Titel an
Zverev ist in Melbourne von insgesamt neun Herren und drei Frauen der letzte verbliebene Deutsche im Einzel-Hauptfeld. Im Doppel sorgen dafür die
wiedervereinten Kevin Krawietz und Andreas Mies wieder für Furore.
Bei den Australian Open will Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen - und damit endlich als erster Deutscher seit Boris Becker 1996 bei einem Major triumphieren.
‘I’ll probably get drunk!’ – Zverev on his plans after routine Albot win
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"Ich bin älter geworden. Es ist für mich an der Zeit, bei solchen Turnieren gut mitspielen zu können", sagte Zverev nach dem Albot-Match. 2020 stand der 24-Jährige in Melbourne schon mal im Halbfinale. 2021 war im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Novak Djokovic Endstation.
Nach der Ausweisung des Weltranglistenersten Djokovic ist der Olympiasieger und ATP-Finals-Triumphator neben US-Open-Champion Daniil Medvedev (Russland/Nr. 2) und dem 20-maligen Grand-Slam-Sieger Nadal dieses Jahr Top-Favorit.
Zverev und Medvedev könnten mit einem Turniersieg auch die Nummer eins der Weltrangliste übernehmen.
(mit SID)
Zu Null: Zverev gelingt Break im zweiten Satz
Quelle: Eurosport
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Becker erklärt: Darum ist der Perfektionismus von Zverev so wichtig
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