Nach einem langen Hin und Her gab es für den Weltranglistenersten des Tennissports am Ende doch kein Happy End. Er musste auch nach einigen Einsprüchen den Bundesstaat Victoria verlassen und durfte nicht an den Australian Open teilnehmen.
Veröffentlichte Unterlagen des Gerichts in Melbourne offenbaren nun die Begründung des australischen Gerichts, den Visumsentzug des Serben schließlich für rechtens zu erklären. Djokovic habe für die australische Regierung eine "Anti-Impf-Einstellung" und stelle aus diesem Grund eine "Bedrohung für die Bevölkerung" dar.
"Ein Tennis-Weltstar kann Menschen jeden Alters beeinflussen, ob jung oder alt, aber vielleicht besonders die jungen und die leicht zu beeindruckenden", heißt es in der Stellungnahme der Richter.
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Desweiteren sei der mögliche negative Einfluss des Serben in Australien zu hoch. "Auch wenn Djokovic die Australian Open nicht gewonnen hätte, hätte der Fakt, dass er in Australien Tennis spielt, diejenigen, die so sein wollen wie er, ermutigen können und er demnach eine Anti-Impf-Stimmung befeuern können", verteidigt sich die australische Regierung weiter.
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