Australian Open 2022: Emma Raducanu feiert Sieg gegen Sloane Stephens bei Melbourne-Debüt

Emma Raducanu hat ihr erstes Match bei den Australian Open gewonnen. Die 19 Jahre alte US-Open-Siegerin aus Großbritannien schlug zum Auftakt in Melbourne die US-Amerikanerin Sloane Stephens 6:0, 2:6, 6:1. Raducanu baute ihre Siegesserie bei Grand-Slam-Turnieren damit auf acht Erfolge in Serie aus. Die 19-Jährige hatte die US Open 2021 als Qualifikantin gewonnen.

Emma Raducanu - Australian Open 2022

Fotocredit: Getty Images

Die britische Tennis-Sensation Emma Raducanu hat sich nach ihrem Titel bei den US Open mit einem furiosen Prestigesieg auf der Grand-Slam-Bühne zurückgemeldet.
Bei den Australian Open gewann die 19-Jährige, die seit dieser Saison von Angelique Kerbers langjährigem Erfolgscoach Torben Beltz trainiert wird, das Erstrundenduell zweier New-York-Siegerinnen gegen Sloane Stephens (USA) 6:0, 2:6, 6:1.
In Melbourne ist Raducanu, mittlerweile die 18 der Welt, erstmals im Hauptfeld am Start.
Im September hatte Raducanu bei den US Open als erste Qualifikantin ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Im Anschluss hatte sie sich aber auf der WTA-Tour schwergetan - zuletzt verlor sie in der ersten Runde des WTA-Turniers in Sydney gegen die Kasachin Elena Rybakina 0:6, 1:6.

Raducanu gewinnt ersten Satz nach nur 17 Minuten

Für den ersten Satz gegen Stephens, die 2017 die US Open gewonnen hatte, benötigte Raducanu nur 17 Minuten.
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1. Runde: Raducanu bezwingt Stephens - Highlights

Quelle: Eurosport

Dann aber kam die 28 Jahre alte US-Amerikanerin besser ins Spiel - mit 6:2 gewann Stephens Durchgang zwei und zwang Raducanu so in den Entscheidungssatz.
Dort zog die in Toronto geborene Raducanu dann aber schnell auf 5:0 davon und machte schließlich ihren Debütsieg in Melbourne perfekt. "Wir haben alles auf dem Platz gelassen, es war ein hochklassiges Match", sagte sie.

Leylah Fernandez schon ausgeschieden

Die spanische Titelanwärterin Garbiñe Muguruza setzte sich indes 6:3, 6:4 gegen die Französin Clara Burel durch. Die Nummer drei der Setzliste gewann 2016 die French Open und ein Jahr später Wimbledon, bevor sie weit in der Weltrangliste zurückfiel.
Im vergangenen Jahr meldete sie sich dann in der Weltspitze zurück, gewann Titel in Chicago und Dubai, bevor sie im November bei den WTA Finals in Guadalajara einen Coup landete.
Raus sind dagegen die US-Open-Finalistin Leylah Fernandez und die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova. Die Kanadierin Fernandez unterlag der Australierin Maddison Inglis, die mit einer Wildcard gestartet war. Die Tschechin Kvitova fand gegen die Rumänin Sorana Cirstea kein Rezept und unterlag 2:6, 2:6.
Die Weltranglistenzweite Aryna Sabalenka vermied ein Erstrunden-Aus nur mit viel Mühe und rang die australische Wildcard-Starterin Storm Sanders 5:7, 6:3, 6:2 nieder. Die Estin Anett Kontaveit, seit Monaten in bestechender Form, schlug Kvitovas Landsfrau Katerina Siniakova 6:2, 6:3.
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(mit SID)

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1. Runde: Muguruza startet gut - Highlights

Quelle: Eurosport

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