Nick Kyrgios erklärt Unterstützung für Novak Djokovic: "Er dachte, wir würden unsere Wut an ihm auslassen"

Im Interview mit der australischen Radio-Show "Kyle and Jackie O" erklärte Nick Kyrgios, warum er sich schützend vor Novak Djokovic stellt. Die Behandlung des Serben sieht er als unfair an und nimmt die australische Bevölkerung in die Pficht. Demnach dachte der Serbe "wir würden unsere Wut an ihm auslassen." Die Rückendeckung sei für Kyrgios ein Akt der Solidarität gewesen.

Setzte sich zuletzt immer wieder für Novak Djokovic ein: Nick Kyrgios

Fotocredit: Getty Images

Im Interview mit der australischen Radio-Show "Kyle and Jackie O" erklärt der Australian-Open-Sieger im Doppel, wie es zum Beistand kam: "Ich habe ziemlich viel mit Novak gesprochen, er hat sich gemeldet, nachdem ich mich für ihn eingesetzt habe.", so der 26-Jährige.
Kyrgios erklärt, wieso er dem Weltranglistenersten helfen wollte: "Er wollte damals nur mehr Verständnis. Er wusste, dass es so kommen würde, dachte aber, wir würden unsere Wut an ihm auslassen.“
Mitfühlende Worte des Australiers, der den 34-jährigen Serben im "Dauerfeuer" sah.

Kyrgios mit Appell an die Australier

Bereits im Januar zeigte Kyrgios in seinem eigenen Podcast "No Boundaries" wenig Verständnis dafür, wie mit Djokovic umgegangen wurde: "Wir würden nicht erwarten, dass ein 20-facher Grand-Slam-Champion so behandelt wird."
Kyrgios nahm seinerzeit die australische Bevölkerung in die Pflicht: "Er hat viel getan, als wir die Buschfeuer hatten, hat er uns unterstützt. Als wir Hilfe brauchten, kam er und half uns. Wir behandeln ihn, als hätte er nie etwas getan, als wäre er ein Bösewicht, was er eigentlich nicht ist."
Die Rückendeckung sei für Kyrgios ein Akt der Solidarität gewesen - und hänge nicht an Djokovic:"Ich hätte mich für jeden eingesetzt."
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"Was würde Novak tun?" Als Medvedev Djokovic erwähnt, wird er ausgebuht

Quelle: Eurosport

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