Novak Djokovic - Alexander Zverev äußert sich zu Einreise-Drama um den Serben: "Hin und Her, das man nicht versteht"

Alexander Zverev hat sich exklusiv bei Eurosport zum Visum-Drama um den Weltranglistenersten Novak Djokovic geäußert. Die deutsche Nummer eins meinte dabei: "Es ist ein Hin und Her, das man nicht so richtig versteht und wo man nicht so richtig mitkommt. Er wäre nicht hier hingeflogen, wenn er das Visum nicht gehabt hätte." Er glaube daher, dass dabei "irgendetwas schief gelaufen" sei, so Zverev.

Alexander Zverev versteht das Visum-Problem von Novak Djokovic nicht ganz

Fotocredit: Getty Images

Auch die Möglichkeit, dass er selbst bei einer Abwesenheit von Djokovic nach den Australian Open die Spitzenposition im ATP-Ranking übernehme könne, sei ihm bewusst, so der Deutsche. Durch die Medien werde er daran regelmäßig erinnert.
Doch eines stellte Zverev klar: "Am Ende des Tages muss man solche Turniere gewinnen und so gut wie möglich spielen, damit man die Chance dazu hat."
Im Rennen um den Titel in Melbourne sieht sich der 24-Jährige aber im Favoritenkreis. Als seine größten Rivalen nannte der Weltranglistendritte in einer Medienrunde den 20-maligen Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal, den im Ranking zweitplatzierten Russen Daniil Medvedev und den an Nummer vier eingestuften Griechen Stefanos Tsitsipas.
Sollte zudem Titelverteidiger Djokovic die Spielerlaubnis erhalten, "wäre er der Favorit. So wäre es dann nun einmal."

Alexander Zverev hat kein Problem mit Druck

Am Sonntag entscheidet ein Gericht über den Einspruch des Serben gegen die Annullierung seines Visums durch Einwanderungsminister Alex Hawke. Mit dem Meldestand vor dieser Entscheidung jedoch rechnet sich Zverev gute Chancen aus.
"Wenn man über die möglichen Sieger redet, muss man über Medvedev, Tsitsipas sprechen. Ich selbst habe in den vergangenen sechs Monaten auch gut gespielt. Auch Rafael Nadal hat in unserem gemeinsamen Training unglaublich gut gespielt", meinte der 24-Jährige.
Die Erwartungen an seine Person nach der starken Bilanz des zurückliegenden Jahres ist für Zverev kein Problem: "Als Topspieler hat man immer Druck, aber Druck ist doch ein Privileg: Wenn man die Nummer 90 oder 100 ist, hat man keinen Druck, weil keiner etwas von einem erwartet. Ich mache mir aber mehr als jeder andere selbst Druck."
(mit SID)
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Quelle: Perform

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