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Novak Djokovic - Entscheidung verschoben: Gericht wird über drohende Abschiebung befinden
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Publiziert 06/01/2022 um 09:30 GMT+1 Uhr
Novak Djokovic erhält beim Kampf gegen seine drohende Abschiebung aus Australien einen Aufschub. Eine endgültige Entscheidung soll nicht vor einer für Montag angesetzten Gerichtsverhandlung fallen, wie ein australischer Regierungsanwalt am Donnerstag sagte. Das Visum des Grand-Slam-Rekordchampions war nach dessen Ankunft am späten Mittwochabend von den Behörden widerrufen worden.
Novak Djokovic - darf er an den Australian Open teilnehmen oder nicht?
Fotocredit: Getty Images
Der Grund für die Annullierung des Visums: Nichterfüllung der Pandemie-Einreisebestimmungen. Djokovic befindet sich in einem Quarantäne-Hotel für Einwanderer in Melbourne.
Zuvor hatte der Grenzschutz erklärt, dass Djokovics Visum wegen fehlender Nachweise widerrufen worden sei.
Djokovic, der sich wiederholt kritisch gegen Corona-Impfungen geäußert hatte, war in Melbourne gelandet, nachdem er laut eigenen Angaben eine medizinische Ausnahmegenehmigung für die Australian Open erhalten hatte.
Demnach sollte er nicht nachweisen müssen, dass er vollständig gegen COVID-19 geimpft ist.
Djokovic-Entscheidung löst wütende Reaktionen aus
Die Ausnahmegenehmigung, die von den Turnierveranstaltern erteilt wurde, nachdem sein Antrag von zwei medizinischen Gremien genehmigt worden war, löste in Australien Wut und Unverständnis aus.
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Premierminister über Djokovic: "Im nächsten Flugzeug nach Hause"
Quelle: SID
Australien kämpft seit zwei Jahren mit Sperren und Einschränkungen wegen der Pandemie und hatte lange Zeit einige der strengsten Reisebeschränkungen der Welt.
Serbiens Präsident Vucic unterstützt Djokovic
In Serbien sorgte die Nachricht von der Behandlung Djokovics für einen öffentlichen Aufschrei.
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic erklärte auf "Instagram", er habe mit Djokovic telefoniert und ihm gesagt, dass "ganz Serbien bei ihm ist". Die serbischen Behörden würden "alle Maßnahmen ergreifen, damit die Misshandlung des besten Tennisspielers der Welt so schnell wie möglich aufhört".
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(SID)
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