Mats Wilander exklusiv - an welcher Stellschraube Emma Raducanu drehen muss
Emma Raducanu trägt einen der schillerndsten Namen auf der WTA Tour. 2021 gewann die Britin völlig überraschend als Qualifikantin die US Open. Seitdem läuft es aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei der 20-Jährigen, die seit ihrem großen Coup fünf unterschiedliche Coaches beschäftigte. "Sie muss eine Lösung für die Trainersituation finden", fordert auch Mats Wilander im Gespräch mit Eurosport.
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Quelle: Perform
Es kam einigermaßen überraschend, als Emma Raducanu nur wenige Tage nach ihrem sensationellen Titelgewinn bei den US Open 2021 bekannt gab, die Zusammenarbeit mit Coach Andrew Richardson zu beenden.
Zum Ende der Saison übernahm dann Torben Beltz, auf den Jane O'Donoghue und Dmitry Tursunov folgten, ehe mit Sebastian Sachs ein weiterer Trainer aus Deutschland an Bord kam.
Mit dem 30-Jährigen will die britische Grand-Slam-Turniersiegerin das Jahr 2023 bestreiten.
"Sie muss jemanden finden, dem sie vertraut, damit sie ihre Identität als Spielerin findet", unterstreicht der siebenmalige Major-Champion Mats Wilander, der die Australian Open als TV-Experte für Eurosport begleiten wird.
Raducanu wiederum sendete positive Signale. "Ich habe eine Woche mit ihm hinter mir und glaube, dass er einen beruhigenden Einfluss hat. Ich freue mich darauf zu sehen, wie es weitergeht", erklärte der Tennisstar Mitte Dezember.
Raducanu: Australian Open stehen auf der Kippe
Dennoch hat Raducanu aktuell große Sorgen, die Teilnahme an den Australian Open ist gefährdet. Beim Vorbereitungsturnier in Auckland zog sich die Britin eine Knöchelverletzung zu, das Achtelfinale gegen Viktoria Kuzmova musste sie abbrechen. Ob es für Melbourne reicht, ist weiterhin offen.
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Quelle: Eurosport
Generell aber müsse man sich im Team Raducanu Gedanken über die künftige Ausrichtung machen. "Ich wüsste jetzt selbst nicht, ob ich sie eher als offensive oder defensive Spielerin sehen soll", umreißt Wilander die Problematik.
"Emma kann eine der Besten der Welt sein, muss dazu aber ihre Identität finden", so die schwedische Tennis-Legende. Dazu benötige sie den passenden Trainer. "Das herauszufinden, ist aber keine Sache von zwei Wochen, sondern von Jahren."
Vor Emma Raducanu liegt ein weiter Weg ...
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Quelle: Eurosport
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