Australian Open - Alexander Zverev erklärt Niederlage gegen Daniil Medvedev: "Wegen körperlichem Zustand verloren"
Alexander Zverev hat nach der Niederlage im Halbfinale der Australian Open gegen Daniil Medvedev über die Gründe für das Aus gesprochen. Es sei sehr frustrierend gewesen, dass er sich "körperlich nicht zu 100 Prozent wohl gefühlt" habe. "Nach dem Alcaraz-Spiel war ich ein bisschen krank, hatte etwas Fieber", berichtete Zverev auf der Pressekonferenz nach dem 7:5, 6:3, 6:7 (4:7), 6:7 (5:7), 3:6.
"Traurig und enttäuscht": So analysiert Becker die Zverev-Pleite
Quelle: Eurosport
Alexander Zverev hatte das Geschehen in den ersten beiden Sätzen im Griff und erspielte sich Vorteile und eine 2:0-Satzführung gegen Daniil Medvedev.
Danach änderten sich die Kräfteverhältnisse. "Am Ende des zweiten Satzes begann ich Energie zu verlieren. Ich fing an, mich nicht mehr so frisch zu fühlen", erläuterte der 26-Jährige, der in Melbourne den Einzug in sein zweites Grand-Slam-Finale nach den US Open 2020 verpasste.
Es sei "unmöglich, gegen Medvedev zu spielen, wenn man körperlich nicht zu 100 Prozent fit ist, weil er einer ist, der einem wirklich nichts schenkt", führte Zverev aus.
Trotzdem sei er auch bei den jeweils im Tiebreak verlorenen Sätzen drei und vier "nah dran" gewesen. "Ich war aber nicht mehr derselbe Spieler wie in den ersten beiden Sätzen. Ich war irgendwie nur noch am Durchhängen."
Der Verlust an Energie und Fitness hat ihm "die Chance weggenommen. Ich habe während der ganzen Australien-Reise gut genug gespielt. Die ganze Zeit über habe ich sehr, sehr gutes Tennis gespielt", betonte Zverev.
Zverev betont: Körperliche Probleme waren entscheidend
Und noch etwas war dem Hamburger sehr wichtig: "Ich habe wegen des körperlichen Zustands verloren, nicht wegen meines Tennisspiels!" Dies sei für ihn eine maßlose Enttäuschung.
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Halbfinale: Zverev vergeigt 2:0-Führung gegen Medvedev - Highlights
Quelle: Eurosport
Nichtsdestotrotz bemühte sich der 26-Jährige bei allem Frust darum, auch die positiven Aspekte zu beleuchten. "Ich kann stolz auf mich sein, weil ich alles getan habe, was ich konnte. Ich war fokussiert, konzentriert, aber die Dinge entglitten irgendwie meiner Kontrolle. Es war hoffentlich nicht meine letzte Chance."
Spielt Zverev auf dem Niveau von Melbourne weiter, dürfte die nächste gute Möglichkeit, einen Grand-Slam-Wettbewerb für sich zu entscheiden, nicht lange auf sich warten lassen.
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Zverev malträtiert das Netz - und kassiert Break im Fünften
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