Australian Open 2024: Novak Djokovic ringt Teenager Dino Prizmic zum Turnierauftakt mit viel Mühe nieder

Novak Djokovic ist mit viel Mühe in die Mission Titelverteidigung bei den Australian Open in Melbourne gestartet. Der Rekord-Grand-Slam-Champion setzte sich in Runde eins gegen den mutig aufspielenden Grand-Slam-Hauptfeld-Debütanten Dino Prizmic 6:2, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4 durch. Nach 4:01 Stunden verwandelte Djokovic seinen siebten Matchball gegen den 18-jährigen Kroaten.

1. Runde: Djokovic muss gegen Qualifikant beißen - Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich hatte in einigen Phasen des Matches Probleme. Das lag aber vor allem an meinem Gegner und seinem Matchplan. Er hatte auf alles eine Antwort und hat sehr physisch gespielt. Ich hatte ein paar gute Momente, in manchen Situationen hätte ich mir aber gewünscht, dass ich besser und aggressiver gespielt hätte", erklärte Novak Djokovic nach der Partie.
Dino Prizmic habe "eine unfassbar gute Performance für einen 18-Jährigen" hingelegt. "Er hat großartig gekämpft - auch dann, als er 0:4 hinten lag im vierten Satz. Er hat eine großartige Mentalität gezeigt und mich richtig laufen lassen, das steht fest."
Djokovic zeigte gegen den krassen Außenseiter, der sich im ersten Satz den linken Oberschenkel bandagieren ließ, zunächst eine konzentrierte Leistung.
Der Serbe eröffnete das Match mit einem Break und brachte den ersten Satz nach 42 Minuten nach Hause.
Wer mit einem Durchmarsch des Rekord-Grand-Slam-Champions gerechnet hatte, sah sich allerdings getäuscht. Qualifikant Prizmic zwang Djokovic im zweiten Satz in den Tiebreak - und gewann diesen 7:5.
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So geht's auch gegen Djokovic - Außenseiter breakt Superstar

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"Djokovic muss jetzt aufpassen, seine Einstellung finden. Er wirkt zu entspannt, muss sich am Riemen reißen. Prizmic spielt einfach sehr gutes Tennis im Moment", befand Eurosport-Experte Boris Becker.

Djokovic holt sich Satzführung zurück

Tatsächlich leistete sich bei Djokovic auffällig viele Fehler, auch bei seinen Aufschlagspielen im dritten Satz tat sich der 36-Jährige schwer. Immerhin: Nachdem er das Break zum 2:3 kassiert hatte, kämpfte sich der Titelverteidiger zurück.
Djokovic holte sich - mit sehr viel Mühe und der Abwehr von zwei Breakbällen - drei Spiele in Folge. Bei eigenem Aufschlag brachte der Champion den Satz, der 71 Minuten dauerte, durch. Exakt drei Stunden waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.
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Emotionaler Ausbruch: Djokovic krallt sich Satzführung

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Prizmic liefert Riesenfight bis zum Schluss

Erst jetzt gelang es dem Weltranglistenersten, die erwartete Dominanz gegen den Grand-Slam-Debütanten zu entwickeln. "Novak hat sein Spiel und die Aggressivität wieder gefunden, sieht erholter und stärker aus", lobte Becker, der den Ausnahmespieler von 2013 bis 2016 coachte.
Die Folge: Djokovic zog auf 4:0 davon. Die Vorentscheidung in der Rod Laver Arena? Nicht ganz. Prizmic ließ sich nicht abschütteln, die Nummer 178 des ATP-Rankings kam mit drei Spielen in Serie auf 3:4 heran.
Es war mehr als beeindruckend, wie der Youngster dagegenhielt. Bei 3:5 wehrte Prizmic vier (!) Matchbälle ab. Erst bei eigenem Aufschlag gelang es Djokovic, das Weiterkommen perfekt zu machen.
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Tolle Geste: Djokovic fordert Applaus für Youngster Prizmic

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Djokovic baff: "Bin doppelt so alt wie er"

"Ich habe für einen 36-Jährigen sehr gut begonnen. Oh Gott, wenn ich genau darüber nachdenke, bin ich doppelt so alt wie er. Die Realität 'kickt' wirklich. Ich versuche, jeden Moment auf dem Court zu genießen", scherzte Djokovic, der in Runde zwei auf den Sieger des australischen Duells zwischen Alexei Popyrin und Marc Polmans trifft.
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Djokovic schwärmt von Prizmic: "Möchte in seiner Box sitzen"

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Weltklasse-Aktion: Prizmic punktet gegen Djokovic

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