Alexander Bublik spottet zum Karriereende von Rafael Nadal und Andy Murray: "Kahl und alt" - Respekt vor Zverev

Alexander Bublik hat bei der alternative Tennisserie "Ultimate Tennis Showdown" einen Spitznamen: "The Bublik Enemy". Dem Ruf als "Staatsfeind" machte er jüngst wieder alle Ehre, als er gegenüber dem russischen Sender "Match.TV" recht abfällig über die letzten Karrierejahre von Rafael Nadal und Andy Murray sprach. Für Alexander Zverev hat der Kasache dagegen jede Menge Respekt übrig.

Tennis : Murray coaching Djokovic

Quelle: SNTV

"Ich möchte auf meinem Höhepunkt gehen", stellte der 27-Jährige fest. "Es ist klar, dass ich nicht Nadal bin, mein Erbe wird viel kleiner sein, wenn man es überhaupt so nennen kann. Aber was mit Andy Murray und Rafael Nadal passiert ist, war ein Zirkus. Ich kann es nicht anders nennen."
Dem 33. der Weltrangliste passte nicht, dass beide - in seinen Augen - weit nach ihrem Zenit und von Verletzungen geplagt ihre Karriere beendeten.
"Beide haben alles erreicht", sagte Bublik, "sogar wir Tennisspieler haben ihnen in der Kabine mit offenem Mund zugeschaut, und dann sieht man einen von ihnen kahl und alt vor sich stehen. Es ist klar, dass er nicht mehr derselbe ist und niemals derselbe sein wird. Meiner Meinung nach ist das sogar eine Schande, kein Zirkus. Es wäre wahrscheinlich richtiger, es so zu benennen."
Bublik fiel schon häufiger mit streitbaren Aussagen auf. Er sprach bereits offen darüber, dass ihm der Beruf als Tennisprofi keinen großen Spaß mache und es ihm dabei nur ums Geld gehe. Auf dem Feld ist er ebenfalls unstet und zeigt sich ein ums andere Mal lustlos oder aufbrausend.
Entsprechend anders stellt sich Bublik sein eigenes Karriereende vor: "Ich hoffe, dass es bei mir nicht so sein wird, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Vielleicht fahre ich mit 36 ​​Jahren zum Challenger nach Bangkok."

Hochachtung vor dem Arbeitsethos von Zverev

Eine erfolgreiche Karriere legte Bublik dennoch hin. Vier Titel gelangen ihm bisher auf der ATP Tour, darunter der Sieg in Halle im Jahr 2023.
Seine "andere" Herangehensweise zeigte sich auch an dem großen Respekt, mit dem er über Alexander Zverev sprach und im Interview diese Anekdote zum Besten gab:
"Ich bin von einem Turnier in Shanghai nach Monaco geflogen. Es war ein schlimmer Flug, fast 16 Stunden. Ich habe mich zwei Tage erholt und bin dann auf den Platz gegangen. Da sehe ich Zverev trainieren. Ich frage ihn: 'Spielst du heute zum ersten Mal?' Und er antwortet: 'Nein, ich bin schon im sechsten Training.'"
Daraus folgert der Kasache eine ganz eigene Rechnung: "Stellen Sie sich nun vor: Über einen Zeitraum von zehn Jahren übertrifft mich ein Profi wie Zverev an Arbeitsstunden, sagen wir mal, um zwei bis drei Jahre. Es ist klar, dass ich ihn vielleicht in einem einzigen Spiel schlagen kann, aber über den langen Zeitraum ist das unverhältnismäßig."
Das könnte Dich auch interessieren: Auweia! Frustrierter Norrie trifft Fan mit Schläger
picture

Sinner schlägt Popyrin und setzt erste Duftmarke - Highlights

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung