Alexander Bublik spricht über Dominanz von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz: "Alle anderen haben bereits aufgegeben"

Alexander Zverev durchbrach bei den French Open eine neun Grand-Slam-Events andauernde Siegesserie von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Die beiden Tennis-Stars teilten sich seit 2024 die Titel unter sich auf. In Wimbledon gewann wieder der Italiener. Der Weltranglisten-11. Alexander Bublik glaubt daher, dass die restliche Weltelite bereits vor den Duellen mit Sinner oder Alcaraz kapitulieren.

Highlights: Sinner vereitelt Zverevs Grand-Slam-Doppelschlag

Quelle: SNTV

Bublik hatte Sinner in einem seiner letzten Matches schlagen können. In der vergangenen Saison gewann der Kasache beim Rasenturnier in Halle nach Satzrückstand 3:6, 6:3, 6:4 und holte am Ende sogar den Titel.
Bei den US Open und in Wien wenige Monate später kassierte er allerdings klare Niederlagen.
Der 29-Jährige gab daher im Interview mit dem "Tennis Magazin" zu: "Ich habe das Gefühl, die anderen Spieler haben aufgegeben - ich auch übrigens." In Halle habe er "mit ganz viel Glück" gewonnen.
"Das meine ich vollkommen ernst. Bei Grand Slams, wo sich Sinner und Alcaraz am besten fühlen und perfekt vorbereitet sind, hast du nicht wirklich eine Chance", so Bublik.
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Alexander Bublik setzt sich realistische Ziele

Fotocredit: Getty Images

Bei Zverevs erstem Grand-Slam-Sieg in Roland-Garros fehlte Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung, Sinner scheiterte überraschend in der zweiten Runde. Der Deutsche erfüllte sich in Abwesenheit der beiden Dominatoren im Finale gegen Flavio Cobolli den Grand-Slam-Traum.

Sinner-Alcaraz-Dominanz: Bublik setzt sich neue Ziele

Die Dominanz der beiden Topstars verändere für ihn auch die persönlichen Ziele, erklärte der Kasache. "Ich habe kürzlich mit meinem Trainer gesprochen: Ein Grand-Slam-Sieg ist fast unerreichbar, wenn beide fit sind."
Sein Ziel sei daher, das Viertelfinale zu erreichen, "vielleicht Halbfinale - dann fahre ich glücklich heim". Dies sei für ihn realistisch. Die Besessenheit, unbedingt einen Grand-Slam-Titel gewinnen zu wollen und eine Karriere einzig daran zu bewerten, findet Bublik falsch.
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Carlos Alcaraz und Jannik Sinner

Fotocredit: Getty Images

"Du musst einsehen: Du bist nicht Novak Djokovic. Du wirst keine Slams wie Rafael Nadal oder Roger Federer gewinnen", meinte er. "Du musst lernen, Niederlagen zu akzeptieren und damit umzugehen, ohne dass sie deine Leistung beeinflussen."
Es sei "wichtig, dass man nicht dauernd etwas jagt. Es ist deprimierend, wenn du es dann nicht erreichst, immer und immer wieder." Für ihn sei es viel entscheidender, "ein guter Ehemann, Vater und Freund zu sein. Lieber 15 Mal Halbfinale, als diesem einen Sieg hinterherzujagen."
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"Hatten auf Zverev gehofft": Stimmen zum Sinner-Triumph

Quelle: Perform


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