Andrea Petkovic im exklusiven Eurosport-Interview: Alexander Zverev einer der "mental stärksten Spieler der Welt"
Update 06/02/2025 um 08:38 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev wartet weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Bei den Australian Open 2025 stand der Deutsche dabei sogar im Finale - unterlag allerdings Jannik Sinner deutlich. Anschließend attestierte Eurosport-Experte Boris Becker der Nummer zwei der Welt mentale Probleme. Andrea Petkovic, frühere Top-Ten-Spielerin, wollte im exklusiven Eurosport-Interview davon allerdings nichts wissen.
Zverev nach Final-Pleite gegen Sinner: "Das beschissenste Gefühl"
Quelle: Eurosport
Becker analysierte die Finalniederlage Zverevs im gemeinsamen Podcast mit Petkovic: "Man hat von Anfang an gemerkt, dass er nicht bereit war, diesen großen Schritt zu gehen." Der gebürtige Hamburger sei "geistig nicht auf dem Platz" gewesen.
Petkovic hielt im exklusiven Gespräch mit Eurosport anlässlich der Verkündung ihrer neuen Rolle als "Director of Excitement bei den Berlin Tennis Open (14.-22. Juni live auf Eurosport und discovery +) dagegen: "Man muss meiner Meinung nach einen großen Unterschied machen zwischen mentaler Stärke und hundertprozentigem Glauben. Ist Alexander Zverev mental stark? Ja! Er ist die Nummer zwei der Welt."
Die frühere Halbfinalistin von Roland-Garros ging noch weiter: "Er ist nicht nur mental stark, sondern einer der mental stärksten Spieler dieser Welt."
Allerdings glaubt auch Petkovic, dass es vor allem um den "letztendlichen Glauben gehe, dass er ein Grand-Slam-Turnier gewinnen kann."
"Das", so Petkovic weiter, "kann nur er selbst beantworten. Ich weiß allerdings gar nicht, ob man daran arbeiten kann."
Petkovic: "Zverev hat das Zeug zum Grand-Slam-Sieg"
Dennoch glaube sie weiterhin an einen Grand-Slam-Sieg des aktuell besten deutschen Tennisspielers.
"Dieses Enigma, dass Alexander Zverev nicht mental stark sei, das mag ich nicht unterstützen. Sonst wäre er nicht die Nummer zwei der Welt. Da gibt es einfach einen großen Unterschied. Ich möchte betonen, dass er das Zeug dazu hat, ein Grand Slam zu gewinnen. Jeder weiß, dass ich dahingehend eine riesige Optimistin bin."
Eine Lösung könnte laut Petkovic ein sogenannter "Super Coach" sein: "Sascha könnte noch mehr Möglichkeiten ausschöpfen, vielleicht mit einem Trainer an seiner Seite, der Grand Slams gewonnen hat. Dann könnte er von dessen Erfahrung profitieren."
Die nächste Chance auf einen Grand-Slam-Titel wartet bei den French Open.
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Zverev zeigt Größe nach Finale: "Sinner mit Abstand der Beste"
Quelle: Eurosport
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