Australian Open 2025 – Boris Becker analysiert: Darum hat Alexander Zverev so große Probleme mit Tommy Paul

Alexander Zverev hat sein Viertelfinal-Duell mit Tommy Paul bei den Australian Open in vier Sätzen 7:6 (7:1), 7:6 (7:0), 2:6, 6:1 gewonnen. Bis zum vierten Satz hatte der Hamburger mit dem US-Amerikaner in Melbourne allerdings einmal mehr reichlich Probleme. Eurosport-Experte Boris Becker analysiert im Nachgang, warum Paul nicht unbedingt zu Zverevs Lieblingsgegnern zählt.

Becker-Analyse: Zverev mit leichten Schwächen beim Paradeschlag

Quelle: Eurosport

"Sascha Zverev hat zwar gewonnen, aber doch mit vielen Schwierigkeiten. Ich erkläre Ihnen mal warum", leitet Becker seine Analyse ein.
Der dreimalige Wimbledonsieger hat vor allem in Zverevs Aufschlag Veränderungen im Vergleich zu den ersten drei Partien in Melbourne ausgemacht. "In den Spielen zuvor war er sehr präzise", erklärt Becker: "Heute war es etwas ungenau, er hat zu sehr in die Mitte serviert."
Da Gegner Paul immer wieder in der Lage war, Zverevs Aufschläge zurückzubringen, habe es wenige "freie Punkte" für Deutschlands Nummer eins gegeben.
Zverev polierte seine Bilanz gegen den US-Amerikaner zwar auf (1:2 nach 0:2), dass Paul nicht zu den Lieblingsgegnern des 27-Jährigen zählt, habe laut Becker aber einen entscheidenden Punkt.
"Paul spielt im Gegensatz zu Zverev mit sehr wenig Spin", weiß Becker. Er ergänzt: "Zverev ist sehr groß gewachsen, er liebt die Bälle lieber oben. Aber Paul gibt sie ihm nicht."
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Ein Ass ins Glück! Zverev macht Halbfinaleinzug perfekt

Quelle: Eurosport


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