Australian Open: Gael Monfils spricht emotional über seinen Traum - Grand-Slam-Sieg nicht mit höchster Priorität

Gael Monfils hat sich spätestens nach seinem Achtelfinaleinzug zu einem der Gesichter dieser Australian Open gemausert. Gegen den Weltranglistenvierten Taylor Fritz setzte sich der Franzose mit 3:6, 7:5, 7:6 (7:1), 6:4 durch. Greift der Publikumsliebling jetzt also nochmal nach seinem ersten Grand Slam? Auf die Frage, ob das nun sein größter Traum sei, hatte Monfils eine bewegende Antwort parat.

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Quelle: Eurosport

Unmittelbar nach dem spektakulären Sieg des Franzosen über den deutlich favorisierten Taylor Fritz wandte sich ein dänischer Journalist auf der Pressekonferenz an Gael Monfils.
"Du sprichst immer von großen Träumen. Ich habe mich gefragt, ob du denkst, das Turnier gewinnen zu können?", fragte der TV-Journalist.
"Gewinnen? Nein", antwortete der 38-jährige Franzose mit großen Augen. Bisher stand er zweimal bei Grand Slams im Halbfinale: Bei den French Open 2008 und den US Open 2016.
Danach dachte Monfils einen kurzen Moment nach und erklärte, dass er mittlerweile andere Prioritäten habe.

Monfils träumt vom Familienglück

"Um ehrlich mit dir zu sein, ist es nicht mal ein Traum, das Turnier zu gewinnen", sagte der Achtelfinalist von Melbourne und erklärte seine Einstellung.
"Mein Traum ist, eine unglaubliche Familie zu haben. Tennis ist cool, aber mein Traum ist da draußen", führte der erfahrene Publikumsliebling aus.
Ein bisschen Familienglück erlebt Monfils indes auch bei den Australian Open. Kurz nachdem der Franzose selbst den Einzug ins Achtelfinale klargemacht hatte, zog seine Frau Elina Svitolina nach.
Die Ukrainerin bezwang die favorisierte Italienerin Jasmine Paolini mit 2:6, 6:4 und 6:0 - Monfils beobachtete den Auftritt seiner Frau aus der Box.

Generationenduell im Achtelfinale

Auch wenn der Titel nicht der große Traum des Franzosen ist, heiß dürfte Monfils auf das Achtelfinale trotzdem sein.
In der Runde der letzten 16 trifft der ehemalige Weltranglistensechste auf den jungen US-Amerikaner Ben Shelton - ein Generationenduell mit Spektakelpotenzial.
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Quelle: Eurosport



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