WTA Bad Homburg: Iga Swiatek versiebt Wimbledon-Generalprobe - auch Mirra Andreeva scheitert im Achtelfinale
Update 24/06/2026 um 19:15 GMT+2 Uhr
Iga Swiatek ist beim WTA-Turnier in Bad Homburg überraschend bei ihrem Auftaktmatch im Achtelfinale gescheitert. Die topgesetzte Polin verlor in Hessen gegen die US-Amerikanerin Emma Navarro 5:7, 6:2, 3:6. Damit musste die 25-Jährige wenige Tage vorm Start in Wimbledon einen herben Rückschlag hinnehmen - ebenso wie French-Open-Siegerin Mirra Andreeva.
Highlights: Swiatek versiebt Wimbledon-Generalprobe
Quelle: Eurosport
2025 war Swiatek in Bad Homburg erst im Finale Navarros Landsfrau Jessica Pegula unterlegen. In Wimbledon war die Weltranglistendritte im Vorjahr noch erfolgreicher: Im Endspiel schlug sie Amanda Anisimova 6:0, 6:0 und feierte ihren insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel.
Diesmal fährt Swiatek wenig selbstsicher nach London. Gegen Navarro verschlief die Polin den Start komplett und lag schnell 0:3 zurück.
Im zweiten Satz steigerte sich Swiatek und gewann fünf Spiele am Stück. Im dritten Durchgang handelte sich die viermalige French-Open-Siegerin aber wieder einen 0:3-Rückstand ein und unterlag schließlich nach 2:07 Stunden 5:7, 6:2, 3:6.
Für Navarro, die in der Runde zuvor Eva Lys rauswarf, geht es im Viertelfinale nun gegen die Rumänin Elena-Gabriela Ruse. Die US-Amerikanerin hatte in der Vorwoche in Nottingham auf Rasen bereits das Finale erreicht (6:7, 6:4, 2:6 gegen Marie Bouzková).
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Highlights: Muchová lässt Begu keine Chance
Quelle: Eurosport
Andreeva raus - Svitolina zieht zurück
Neben Swiatek hat sich auch die an zwei gesetzte Mirra Andreeva überraschend schnell aus Bad Homburg verabschiedet. Die amtierende French-Open-Siegerin unterlag ihrer russischen Landsfrau Ekaterina Alexandrova 3:6, 4:6. Umso überraschender, weil Alexandrova der WTA-Tour seit Anfang Februar gerade mal drei Matches gewonnen hatte (Bilanz: 3:11).
Außerdem zog Elina Svitolina beim Turnier zurück. Die Ukrainerin, die am Dienstag noch im Achtelfinale gegen Liudmila Samsonova gewann, sagte ihr Viertelfinale am Donnerstag wegen einer nicht näher genannten Verletzung ab. Dadurch steht Wang Xinyu als erste Halbfinalistin fest.
Keine Probleme mit Irina-Camelia Begu (Rumänien) hatte indes Karolína Muchová (Tschechien) am frühen Abend: Muchová gewann locker 6:1, 6:1 und fordert nun die Dänin Clara Tauson im Viertelfinale, die sich 5:7, 6:4, 6:2 gegen Olympiasiegerin Zheng Qinwen (China) durchgesetzt hatte.
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Highlights: Lys lässt Chancen im Tiebreak liegen
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