Australian Open: Aryna Sabalenka gelingt Final-Hattrick in Melbourne - Iga Swiatek scheitert dramatisch an Madison Keys
Iga Swiatek hat überraschend das Endspiel bei den Australian Open verpasst. Die Polen unterlag Madison Keys (USA) in einem dramatischen Halbfinale im Match-Tiebreak mit 7:5, 1:6, 6:7 (8:10). Das Traumfinale gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka fällt damit flach. Die Belarussin hatte zuvor dank eines 6:4, 6:2-Sieges gegen Paula Badosa ihren dritten Finaleinzug in Folge perfekt gemacht.
Match-Tiebreak-Drama! Keys wirft Favoritin Swiatek raus
Quelle: Eurosport
Im Duell der beiden Freundinnen zwischen Sabalenka und Badosa legte Letztgenannte zunächst los wie die Feuerwehr.
Die Spanierin schlug hochkonzentriert auf und sicherte sich außerdem das frühe Break zur 2:0-Führung.
"Das sind Statements. Sie ist von Anfang an voll dabei und wirkt unglaublich entschlossen", zeigte sich auch Eurosport-Expertin Barbara Rittner beeindruckt.
Allerdings fand Sabalenka nach dem Fehlstart eindrucksvoll ins Match zurück.
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"Das ist phänomenal!" Badosa hält gegen Sabalenka voll dagegen
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Sabalenka dreht nach Fehlstart auf
Die Titelverteidigerin übernahm zunehmend die Kontrolle und agierte nun aggressiver von der Grundlinie.
Die Folge war nicht nur das Rebreak, sondern kurz darauf die erste Führung im Match für Sabalenka, als sie der Spanierin gleich noch einmal den Aufschlag zum 3:2 aus ihrer Sicht abnahm.
In der Folge stabilisierte sich die Weltranglistenerste auch bei eigenem Aufschlag (62 Prozent erste Aufschläge; Badosa 54 Prozent) und brachte die 1:0-Satzführung damit unter Dach und Fach (6:4).
"Das ist sehr dominant und zu viel Druck für Badosa", sagte Rittner.
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Badosa stürzt! Schreckmoment im Halbfinale gegen Sabalenka
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Sabalenka dominiert Halbfinale
Ein Blick auf die Statistiken bestätigte dies: Sabalenka gelangen alleine in Durchgang eins starke 19 Winner (bei 14 Unforced Errors), während es bei Badosa nur sechs (bei neun unerzwungenen Fehlern) waren.
"Badosa muss versuchen, mehr Zugriff aufs Match zu bekommen", forderte daher Rittner. Ihre Gegnerin blieb jedoch auf dem Gaspedal und suchte nun die schnelle Entscheidung.
Badosa dagegen stolperte zu Beginn des zweiten Satzes auf recht ungeschickte Weise, verlor ihren Schläger und landete unversehrt auf dem Boden, anschließend mussten sie und ihre befreundete Kontrahentin gemeinsam lachen.
Badosas Stolperer sollte zum Symbolbild für die restliche Partie werden: Sabalenka krallte sich dank eines Doppelfehlers der Spanierin ein frühes Break und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
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Halbfinale: Sabalenka einfach nicht zu stoppen - Highlights
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Rittner über Sabalenka: "Beeindruckende Dominanz"
"Diese Dominanz ist beeindruckend", schwärmte Rittner von der Nummer eins der Welt und ergänzte: "Badosa findet kein Mittel gegen dieses starke Spiel von Sabalenka."
Das Ergebnis war ein hochverdienter 6:4, 6:2-Erfolg nach 1:26 Stunden für die 26-jährige Belarussin, die damit nach 2023 und 2024 zum dritten Mal im Finale der Australian Open steht.
"Sie hat einmal mehr bewiesen, dass sie ihr bestes Tennis spielt, wenn es darauf ankommt", zollte Rittner Sabalenka Respekt.
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Sabalenka lädt Badosa zum Shoppen ein: "Ich setze ihr ein Limit"
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Sabalenka mit historischer Chance
Auch die strahlende Siegerin zeigte sich im anschließenden On-Court-Interview mit ihrer Leistung zufrieden.
"Das war ein super schwieriges Match gegen eine Freundin. Ein harter Kampf und ich bin froh, dass ich durchgekommen bin", sagte sie: "Ich habe Gänsehaut und bin echt stolz auf mich und mein Team, dass wir im Finale nun so eine große Chance haben."
Sabalenka kann sich in Melbourne zur ersten Spielerin seit der Schweizerin Martina Hingis (1997-1999) aufschwingen, die dreimal nacheinander das Turnier gewinnt.
Dafür muss sie allerdings erst an Überraschungsfrau Madison Keys vorbei.
Swiatek verpasst Finale gegen Sabalenka
Die US-Amerikanerin setzte sich in einem dramatischen zweiten Halbfinale im Match-Tiebreak mit 5:7, 6:1, 7:6 (10:8) gegen die an Nummer zwei gesetzte Iga Swiatek durch.
Swiatek verpasste damit in einem Match, das sich zunächst zu einem Breakfestival entwickelte, das Traumfinale in Melbourne gegen Sabalenka. Es dauerte bis zum fünften Spiel, ehe mit der Polin eine der beiden erstmals ihr Service halten konnte.
Die 23-Jährige schaffte es beim Stand von 5:4 jedoch nicht, den Satz auszuservieren, sondern kassierte stattdessen das nächste Break.
Trotzdem erwies sich Swiatek in den entscheidenden Phasen zunächst als die abgezocktere Spielerin und brachte den ersten Satz mit 7:5 mit etwas Verspätung doch noch unter Dach und Fach.
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"Ach du liebe Güte!" Keys schmettert Ball aus einem Meter ins Netz
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Swiatek in Satz zwei völlig von der Rolle
Wirklich zufrieden war die Favoritin mit ihrer Leistung jedoch nicht. "Iga fühlt sich gerade nicht wohl", analysierte Angelique Kerber am Eurosport-Mikrofon.
Dies machte sich dann auch auf der Anzeigetafel bemerkbar: Swiatek war zu Beginn des zweiten Satzes plötzlich völlig von der Rolle und kassierte gleich drei Breaks in Folge.
Nur mit etwas Mühe wendete sie den "Bagel" ab, den Satzausgleich kassierte sie nach einem unerklärlichen Leistungseinbruch aber dennoch (1:6).
"Sie wirkt etwas angeknockt, als wäre sie komplett aus dem Konzept gekommen", erklärte Kerber. Zehn Unforced Errors in Durchgang zwei und null (!) Prozent gewonnene Punkte bei zweitem Aufschlag untermauerten dies.
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Aller guten Dinge sind vier: Keys jagt Swiatek über den Platz
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Swiatek vergibt Matchball
Keys dagegen witterte nun ihre Chance und nutzt die Schwächephase ihrer Gegnerin eiskalt aus. "Sie macht das sehr gut, dosiert das Tempo und schlägt außerdem hervorragend auf", lobte Kerber die Nummer 19 der Setzliste.
Im entscheidenden dritten Durchgang entwickelte sich allerdings wieder ein Duell auf Augenhöhe. "Iga spielt jetzt wieder etwas aggressiver und auch die Körpersprache ist besser", betonte Kerber.
Allerdings gelang es weder Swiatek noch Keys in diesem hochspannenden Halbfinale, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen.
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Der Anfang vom Ende: Swiatek vergibt Matchball
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Drama pur: Keys gewinnt Match-Tiebreak
Die vermeintlich Vorentscheidung fiel schließlich im elften Spiel, als Swiatek ihrer Gegnerin den Aufschlag zum 6:5 abnahm. Die Polin schaffte es trotz einem Matchball jedoch abermals nicht, das Spiel auszuservieren.
Stattdessen kämpfte sich die Außenseiterin noch einmal zurück, sodass es in einen entscheidenden Match-Tiebreak ging - mit besserem Ende für die Keys.
Die US-Amerikanerin gewann diesen mit 10:8 und greift damit im Finale am Samstag (9:30 Uhr live auf Eurosport und bei discovery+) nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel.
"Dieses Match war auf so einem hohen Niveau, einfach ein Kampf. Im Finale zu sein, ist fantastisch und ich bin so aufgeregt", sagte Keys.
Swiatek muss dagegen weiter auf ihren ersten Titel in Australien warten. "Im Endeffekt hat Madison mir wehgetan, als sie es tun musste, und ich habe mich nicht so frei gefühlt wie in meinen vorherigen Matches", erklärte sie im Anschluss.
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Match-Tiebreak-Drama! Keys wirft Favoritin Swiatek raus
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Keys kann es nicht fassen: "Ich bin im Finale!"
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