Australian Open 2025: Novak Djokovic dreht Erstrundenmatch gegen Außenseiter Nishesh Basavareddy und steht in Runde zwei

Novak Djokovic hat nach einem harten Stück Arbeit seine Auftakthürde bei den Australian Open 2025 genommen. Der Olympiasieger aus Serbien drehte seine Erstrundenpartie am Montag gegen den mutig aufspielenden Wildcardspieler Nishesh Basavareddy (USA) und siegte am Ende 4:6, 6:3, 6:4, 6:2. Djokovics nächster Gegner auf der Jagd nach seinem 25. Grand-Slam-Titel ist der Portugiese Jaime Faria.

1. Runde: Djokovic stellt frechen Youngster kalt - Highlights

Quelle: Eurosport

"Es war ein großartiges Spiel. Er hat teilweise exzellent agiert und war für eineinhalb Sätze der bessere Spieler", zollte Djokovic im On-Court-Interview seinem Gegner Respekt.
"Ich hab ihn bis drei, vier Tage vorher noch nie spielen gesehen. Das sind immer gefährliche Matches gegen Gegner, die nichts zu verlieren haben. Er ist ein kompletter Spieler und hat mich positiv überrascht. Wir werden noch einiges von ihm sehen", setzte der Serbe seine Lobeshmyne fort.
Tatsächlich bereitete der 19-jährige Basavareddy dem großen Favoriten zu Beginn Probleme, auch weil dieser nur schleppend in die Partie kam.
Djokovic leistete sich im ersten Satz elf Unforced Errors und kassierte beim Stand von 3:3 das erste Break der Partie. Jenen Vorsprung hielt der mutig aufspielende Underdog Basavareddy bis zum Satzgewinn (6:4).
"Das schmeckt ihm garantiert nicht", sagte Tennis-Legende Boris Becker bei Eurosport und betonte: "Die Vorhand ist bislang seine Schwachstelle."
Gleich sieben Fehler ohne Not leistete sich Beckers ehemaliger Schützling mit der Vorhand in Durchgang eins.
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Djokovic zollt Gegner Respekt: "Werden noch einiges von ihm sehen"

Quelle: Eurosport

Djokovic schaltet einen Gang höher

Vom Satzrückstand angestachelt, schaltete Djokovic in der Folge jedoch einen Gang höher.
Der 37-Jährige servierte weiterhin sehr konzentriert (jeweils fünf Asse in Satz eins und zwei) und verwandelte schließlich seinen insgesamt sechsten Breakball, um seinem Gegner zum 5:3 erstmals den Aufschlag abzunehmen. Dies feierte der Djoker mit einem infernalen Schrei.
Kurz darauf machte die Nummer sieben der Setzliste den Satzausgleich perfekt (6:3).
Basavareddy dagegen musste seiner hohen Intensität zu Beginn des Matches Tribut zollen und ließ sich noch vor dem Start des dritten Satzes am linken Oberschenkel behandeln.
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Grandiose Szene: Basavareddy spielt Djokovic aus

Quelle: Eurosport

Djokovic klopft Basavareddy weich

"Daran sieht man, wie schwer es ist, ein Best-of-Five-Match hier in Melbourne gegen Djokovic zu spielen", erklärte Becker und betonte: "Die Anstrengung und gerade die geistige Belastung ist eine ganz andere als bei einem Challenger-Turnier. Etwas Anstrengenderes als gegen Djokovic auf Rod Laver zu spielen, gibt es nicht."
Djokovic nutzte jene Schwächephase seines Gegners eiskalt aus, nahm dem Weltranglisten-107. sofort das erste Aufschlagspiel ab und drehte wenig später die Partie komplett (6:3).
Nach verwandeltem Satzball zur 2:1-Führung stieß der Favorit erneut einen Schrei der Erleichterung heraus.
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Novak Djokovic bejubelt seinen Auftaktsieg bei den Australian Open

Fotocredit: Getty Images

Djokovic unbeirrt in Runde zwei

Das Momentum war nun ganz klar aufseiten des Olympiasiegers, der nun seine ganze Erfahrung ausspielte.
Nach 2:59 Stunden und zwei weiteren schnellen Breaks verwandelte Djokovic schließlich seinen vierten Matchball zum 4:6, 6:3, 6:4, 6:2-Sieg, den er standesgemäß mit seinem 23. Ass besiegelte.
In der zweiten Runde trifft der zehnmalige Australian-Open-Sieger auf den Portugiesen Jaime Faria.
"Es war der ideale Test für ihn, um in das Turnier reinzukommen. Sein Gegner hat eineinhalb Sätze wirklich hervorragend gespielt, aber dann hat Djokovic wieder gespielt, wie man ihn kennt und hat letztlich glatt gewonnen", bilanzierte Becker.
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Brillant am Netz: Basavareddy trumpft gegen Djokovic auf

Quelle: Eurosport


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