Australian Open 2026 in Melbourne - Alexander Zverev kündigt massiven Kurswechsel an: "Ich muss besser planen"
Alexander Zverev hat nach seinem Viertelfinalerfolg bei den Australian Open in Melbourne durchblicken lassen, dass er seinen Turnierplan in dieser Saison möglicherweise ein wenig zurückfährt. "Ich muss mich in dieser Hinsicht anpassen, besser planen", erklärte der Weltranglistendritte auf der Pressekonferenz nach dem Viersatzerfolg gegen Learner Tien aus den USA. Das sei "ein Lernprozess".
Zverev gewinnt positive Erkenntnis: "Das ist ein gutes Zeichen"
Quelle: Eurosport
90 Matches im Jahr 2024, 80 in der vergangenen Saison - kein Profi auf der ATP Tour hat mehr Partien bestritten als Alexander Zverev. Der Hamburger ist ein Vielspieler. Bislang.
Denn: "Man lernt, dass der Körper etwas älter wird, vielleicht durch die Spiele etwas müder", bilanzierte der Hamburger nach dem 6:3, 6:7 (5:7), 6:1, 7:6 (7:3) gegen Learner Tien.
"Vergangenes Jahr war mein Zeitplan verrückt, besonders zu Beginn. Ich liebe Südamerika, die Erfahrung, dort zu sein. Aber es war wahrscheinlich keine kluge Entscheidung, nach Buenos Aires zu fahren", räumte Zverev ein.
Vielleicht hätte er "das auslassen und stattdessen nach Rio fahren sollen. Dann direkt nach Acapulco, direkt nach Indian Wells, das war eine Menge hintereinander, besonders nach dem Finale hier", blickte der Olympiasieger von 2021 zurück.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/27/image-a6facf03-a21f-4e22-81ff-9dc5744da4f0-85-2560-1440.png)
Becker zum Viertelfinale: Darum ist Zverev so stark gegen Linkshänder
Quelle: Eurosport
Die Erkenntnis: "Da fingen meine Probleme an, weil ich mental müde war, und wenn man mental müde ist, fangen auch die Verletzungen an", so Zverev.
Zverev witzelt: "Sind nicht alle Carlos und Jannik"
Allerdings ist es gar nicht so einfach, das Programm abzuspecken, denn die Masters-Wettbewerbe sind Pflichtveranstaltungen für die Top-Profis, die an acht der neun Turniere teilnehmen müssen. Ein Fernbleiben ohne triftigen Grund, wie etwa eine Verletzung, zieht Strafen nach sich.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/27/image-bded4fef-7bda-43d7-99e0-f36fbd3fac72-85-2560-1440.png)
Becker begeistert: "Das ist der beste Zverev"
Quelle: Eurosport
Dennoch kommt es vor, dass Spieler nicht antreten, so wie etwa Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, die 2025 auf einen Start in Montréal verzichteten. Darauf auf der Pressekonferenz angesprochen, witzelte Zverev: "Ja, aber die verdienen 50 Millionen Dollar im Jahr. Wir sind nicht alle Carlos und Jannik."
Zverev: "Sehr zufrieden mit meinem Bankkonto"
Er wolle sich aber "überhaupt nicht über mein Leben beschweren. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Bankkonto, das will ich gar nicht bestreiten."
Nachvollziehbar, schließlich kommt in Melbourne noch ein dicker Betrag oben drauf. Als Halbfinalist sind ihm rund 728.000 Euro Preisgeld sicher, beim Turniersieg wären es etwas mehr als 2,4 Millionen.
Alcaraz macht Halbfinale gegen Zverev klar
Auf dem Weg dahin muss er aber zunächst Alcaraz aus dem Weg räumen. Der Weltranglistenerste fegte Alex de Minaur 7:5, 6:2, 6:1 vom Platz und trifft nun am Freitag auf Zverev.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/27/image-b06c2977-ade6-4746-ab47-165176d2d4f8-85-2560-1440.jpeg)
Carlos Alcaraz - Alex De Minaur | Australian Open | Highlights
Quelle: Eurosport
"Sascha spielt großartig, aggressiv, solide. Er schlägt gut auf. Wir müssen bereit sein, das ganze Team", blickte Alcaraz auf das Halbfinale voraus.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Becker exklusiv: "Das war wieder großer Sport von Zverev"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/27/image-ad3f0c12-20a7-4dd2-9fd9-f3e686466206-85-2560-1440.jpeg)
Alexander Zverev - Learner Tien | Viertelfinale | Highlights
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)