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Alexander Zverev warnt vor Auftakt bei Australian Open: Erstrundengegner Diallo in Melbourne als gefährliche Hürde
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Publiziert 16/01/2026 um 13:36 GMT+1 Uhr
Den kniffligen Auftakt vor Augen, das große Ziel am Horizont: Alexander Zverev startet optimistisch in seine nächste Grand-Slam-Mission bei den Australian Open 2026. Er fühle sich "bereit", sagte der Hamburger Tennisstar vor seinem ersten Match gegen den Kanadier Gabriel Diallo am Sonntag (ab 03:00 Uhr MEZ live auf Eurosport und HBO Max) - warnte aber auch gleichzeitig vor dem Weltranglisten-41.
Von Rückhand kalt erwischt: Zverev beim 1 Point Slam raus
Quelle: Eurosport
Auch der nackte Oberkörper von Marat Safin brachte Alexander Zverev nicht aus dem Konzept - fokussiert ließ der deutsche Tennisstar eine Vorhand nach der anderen über das Netz peitschen.
Gemeinsam mit Kumpel Andrej Rublev und dessen leicht bekleideten Promi-Coach stand Zverev in Melbourne eine gute Stunde auf dem Trainingsplatz. Bei den Australian Open muss er schließlich schnell auf Betriebstemperatur kommen.
Zverev macht sich vor seiner kniffligen Auftaktpartie am Sonntag (ab 03:00 Uhr MEZ live auf Eurosport und HBO Max) gegen den Kanadier Gabriel Diallo keine Illusionen.
"Das ist ein schwieriger Gegner, ein gefährlicher Gegner", stellte Zverev klar - und er dürfte damit Recht behalten. Der Weltranglisten-41. ist gewiss einer der besten Kontrahenten, die der Hamburger in der ersten Runde erwischen konnte.
Diallo "schlägt mit 230 auf"
Der mehr als zwei Meter lange Diallo verfüge über "ein Riesenspiel", schob Zverev vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden auf der Tour überhaupt hinterher: "Er schlägt mit 230 auf. Und er kann natürlich sehr zügig von der Grundlinie spielen."
Auf alles, was danach noch so kommen könnte im Turnierverlauf, wollte Zverev - die Nummer drei der Welt - daher noch gar nicht vorausblicken.
Zverev ist heiß auf ersten Grand-Slam-Sieg
"Bereit" fühlt er sich dennoch. Und als klarer Favorit. Vor dem Start seines bereits 40. Angriffs auf den heiß ersehnten Grand-Slam-Titel strahlte der 28-Jährige Zuversicht aus.
Das enttäuschende Jahr 2025, als er nur einen Titel auf der ATP-Tour gewann? Inzwischen abgehakt - wenngleich er sich auch in Melbourne noch nicht bei 100 Prozent sieht.
Alcaraz und Sinner ziehen Zverev davon
"Ich fühle mich besser und besser mit jeder Woche", erklärte Zverev, der in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte. Die - wenn auch kurze - Pause zwischen den Jahren hat gut getan.
Und er hat sie auch genutzt, um an Schwächen zu arbeiten. Immerhin gilt es für Zverev, einen zuletzt extrem groß gewordenen Rückstand auf Carlos Alcaraz und Jannik Sinner aufzuholen, wenn es in Australien endlich erstmals mit einem Major-Sieg klappen soll.
Hanfmann schlägt auch schon am Sonntag auf
Die "leichteren Bälle" wolle er künftig "mit etwas mehr Zug und Tempo" spielen, berichtete Zverev beim großen Medientag vor dem Turnier. Darauf und auf sein Serve-and-Volley-Spiel habe er den größten Wert gelegt. Das anspruchsvolle Auftaktmatch wird schnell zeigen, wie weit er mit seinem Vorhaben gekommen ist.
Zverev ist lediglich einer von zwei deutschen Profis, die bereits am Sonntag, dem ersten von drei Erstrundentagen am Yarra River, ran müssen. Yannick Hanfmann bekommt es am frühen Morgen deutscher Zeit mit dem Qualifikanten Zachary Svajda (USA) zu tun.
Lys braucht noch ein bisschen Geduld
Die deutschen Frauen brauchen hingegen allesamt noch Geduld. Bundestrainer Torben Beltz ist überzeugt, dass vor allem die deutsche Nummer eins Eva Lys gegen Sorana Cirstea in der ersten Runde beste Chancen hat.
"Gerade nach dem Run letztes Jahr glaube ich, dass sie herkommt und weiß, dass sie hier gut spielen kann", sagte Beltz. Lys hatte in Melbourne 2025 ihren Durchbruch gefeiert, als sie als "Lucky Loser" nachgerückt und bis ins Achtelfinale vorgestoßen war.
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(SID)
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