Djokovic in Runde eins dominant wie früher - Djoker gibt nur fünf Service-Punkte gegen Martínez ab und feiert 100. Sieg

Novak Djokovic ist mit einer konzentrierten und beeindruckend dominanten Leistung in die Australian Open 2026 gestartet. Der Altmeister aus Serbien ließ dem Spanier Pedro Martínez beim 6:3, 6:2, 6:2 keine Chance und feierte seinen 100. Sieg in Melbourne. Zwar zeigte der 38-Jährige körperliche Verschleißerscheinungen, zog aber bei eigenem Aufschlag eiskalt durch und in die nächste Runde ein.

Novak Djokovic - Pedro Martínez | 1. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

Der 38 Jahre alte Djokovic ist in Melbourne Rekordchampion. Der Serbe würde nur allzu gerne zum elften Mal triumphieren und seinen Grand-Slam-Rekord auf insgesamt 25 Siege ausbauen.
Allerdings hat der Djoker seit den US Open 2023 kein Major mehr gewonnen, eine Finalteilnahme bei einem der vier großen Turniere glückte ihm nur 2024 in Wimbledon. 2025 gelangen ihm lediglich kleinere Turniersiege in Genf und Athen.
In "down under" ist der Serbe an Position vier gesetzt - er könnte damit bereits im Halbfinale auf Titelverteidiger Jannik Sinner (Italien) treffen.
Gegen Martínez zeigte Djokovic vor allem bestechende Aufschlagspiele: So gab er bei eigenem Service im ersten Satz nur drei und im zweiten und dritten sogar nur jeweils einen Punkt ab.
"Es ist großartig, zurück zu sein", sagte er nach seinem insgesamt 100. Sieg in Melbourne mit genau zwei Stunden Spielzeit: "Das ist definitiv mein Lieblingsplatz auf der gesamten Tour." Ihm fehlen noch zwei Erfolge, um zu Roger Federer (102 Siege) aufzuschließen. In Australien hatte der Djoker 2008 seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen - vor 18 Jahren.

Becker über Djokovic: "Viel besser kann man nicht spielen"

"Geschichte zu schreiben, ist eine große Motivation für mich. Ich bin gesegnet, dass ich noch immer auf diesem Level spielen kann", sagte er im Siegerinterview.
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Becker exklusiv zum Djokovic-Auftakt: "Novak in blendender Verfassung"

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Nach ein paar Fehlern in Satz eins, zeigte der Serbe im zweiten Durchgang "absolute Weltklasse", wie es sein Ex-Trainer Boris Becker als Co-Kommentator bei Eurosport bezeichnete: "Viel besser kann er nicht spielen."
Der Serbe muss mit seinen 38 Jahren aber auch mit seinen Kräften haushalten. Zuletzt machte Djokovic sein Körper bei Grand Slams öfter ein Strich durch die Rechnung.
So sah man ihn auch gegen Martínez immer wieder beim Stretching. "Er muss viele Sprints machen - das macht sich körperlich bemerkbar. Er hat seine Hüfte jetzt häufiger gedehnt - mal sehen, wie das weitergeht", erkannte Becker während des Matches.
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Djokovic exklusiv: "Das ist mein Gameplan für diese Saison"

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Djokovic: "Ich nutze jede Stunde"

Letztlich sei es aber "eine perfekte erste Runde" für den Altmeister gewesen: "Die Spieldauer ist gut für ihn, die Art und Weise seines Spiels war es ebenfalls. Der Aufschlag war absolute Weltklasse, dazu braucht man nicht viel sagen - und auch der Rest der Partie war sehr gut."
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Tolle Szene: Djokovic kommentiert seinen ersten Titel von 2008

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Nächster Gegner des aktuellen Weltranglistenvierten ist der italienische Qualifikant Francesco Maestrelli. "Ich fühle mich sehr gut", sagte Djokovic: "Ich nutze jede Stunde, um mich und meinen Körper möglichst gut zu erholen."
Beckers Fazit: "Novak hat zehn Wochen kein Turnier gespielt, aber nach heute Abend wissen wir: Er ist in blendender Verfassung."
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(mit SID)
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"Kleiner Fingerzeig": Djokovic packt den Killer-Slice aus

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