Sinner startet ohne große Anstrengung in die Australian Open - Gegner Gaston muss verletzt aufgeben

Erfolgreicher Auftakt auf der Mission Titel-Hattrick: Jannik Sinner hat in seinem Erstrundenmatch in Melbourne nichts anbrennen lassen. Der Weltranglistenzweite aus Südtirol, der die vergangenen beiden Ausgaben der Australian Open gewonnen hat, profitierte am Mittwoch gegen Hugo Gaston beim Stand von 6:2, 6:1 von einer Aufgabe des Franzosen und war nach 68 Minuten bereits durch.

Emotionen auf dem Center Court: Gaston muss aufgeben - Sinner tröstet

Quelle: Eurosport

"Ich konnte sehen, dass er vor allem im zweiten Satz nicht mit einer sehr hohen Geschwindigkeit aufgeschlagen hat. So möchte niemand sein Match gewinnen", sagte Sinner, der trotzdem froh über den wenig anstrengenden Auftaktsieg war: "Ich musste von Beginn an ein sehr hohes Level spielen und so aggressiv wie möglich sein. Das konnte ich zeigen. Ich bin glücklich, hier zu sein. Das ist ein sehr besonderer Ort für mich."
Sinner peilt in der australischen Metropole seinen fünften Grand-Slam-Titel an - zugleich würde er sich in weiteren Kategorien in die Geschichtsbücher der Sportart eintragen.
Der Italiener kann der fünfte Profi in der Geschichte des Profitennis seit 1968 werden, der drei Titel beim Highlight Down Under gewinnt.
Neben Turnier-Rekordsieger Novak Djokovic (10 Titel), Roger Federer (6) und Andre Agassi (4) schaffte dies auch Mats Wilander (3). Zudem wäre Sinner der vierte Spieler in der langen Turnierhistorie, der mindestens dreimal hintereinander am Yarra River triumphiert hat.
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Hugo Gaston - Jannik Sinner | 1. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

Sinner: "An der Fitness gearbeitet"

Bis dahin ist es für den großen Konkurrenten von Carlos Alcaraz aber noch ein langer Weg.
"Ich fühle mich sehr gut vorbereitet", sagte der Südtiroler: "Wir haben sehr an der Fitness und auch auf dem Platz gearbeitet. Die harte Arbeit ist getan. Jetzt geht es auch darum es zu genießen. Für solche Momente trainiert man."
"So möchte niemand gewinnen, es ist aber kein Wunschkonzert. Jannik hat das angenommen, er wird sich danach ausgeschlagen haben, weil er ja noch in der Spannung war. Für Gaston tut es mir leid. Es gab bittere Tränen, so wollte er das Match in der Rod Laver Arena nicht beenden, er hatte sich mehr vorgenommen", urteilte Eurosport-Experte Boris Becker. "So war es letztlich eine leichte erste Runde für Sinner, in der er ein bisschen Kraft sparen konnte."

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(SID)
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Schrecksekunde im Sinner-Match: Gegner kugelt sich vor dem Netz

Quelle: Eurosport


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