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Australian Open in Melbourne: Gaël Monfils sagt nach 20 Teilnahmen au revoir - Gegner von Lorenzo Musetti gibt auf
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Update 20/01/2026 um 15:59 GMT+1 Uhr
Gaël Monfils musste sich bei seiner 20. Australian-Open-Teilnahme dem australischen Qualifikanten Dane Sweeney 7:6 (7:3), 5:7, 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der italienische Weltranglistenfünfte Lorenzo Musetti hat indes nach einem wackligen Beginn die zweite Runde erreicht. Sein belgischer Gegner Raphaël Collignon musste beim Stand von 4:6, 7:6 (7:3), 7:5, 3:2 für Musetti die Partie aufgeben.
Dane Sweeny - Gael Monfils | 1. Runde | Highlights
Quelle: Eurosport
Was für ein Abschied. Fußball-Stadion-Atmosphäre in der Kia Arena.
Gaël Monfils hatte gerade sein letztes Match in der Karriere bei den Australian Open verloren - nach 20 Teilnahmen am Happy Slam. Die Fans feierten den Routinier begeistert.
"2003 hat meine Reise hier begonnen, jetzt haben wir 2026 und es ist so etwas wie die Ziellinie erreicht. Vielen Dank für eure Unterstützung, ihr wart unglaublich", sagte Monfils beim On-Court-Interview.
2016 und 2022 erreichte der 39-jährige Franzose in Melbourne mit dem Einzug ins Viertelfinale seine Topergebnisse bei den Australian Open. Im vergangenen Oktober hatte Monfils angekündigt, seine Laufbahn nach der Saison 2026 zu beenden.
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Monfils verabschiedet sich aus Melbourne: "Versucht es auszublenden"
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Musetti leidet mit Collignon: "Hoffe, es geht ihm bald wieder gut"
Musettis Kontrahent Collignon hatte in der Mittagshitze von Melbourne mit seinem Körper zu kämpfen. "Ich hoffe, es geht ihm bald wieder gut", meinte der Italiener.
Musetti (Nr. 5), der 2024 mit Italien den Davis Cup gewonnen hatte, war zu Beginn der Partie gewohnt viel am Hadern - nach dem knappen Gewinn des zweiten Satzes fühlte er sich aber sichtlich wohler auf dem Platz.
"Eine große Runde Applaus für Raphael, der ein großes Match gezeigt hat", sagte Musetti im Anschluss: "Ich habe ein bisschen gestrauchelt, aber dann habe ich einen guten Tiebreak gespielt und mein Level gesteigert."
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Ikonisch! Monfils zimmert eingesprungene Vorhand rein und lässt sich feiern
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In der zweiten Runde wartet nun sein Landsmann Lorenzo Sonego. Der letztjährige Halbfinalist Ben Shelton aus den USA (Nr. 8) ist ebenfalls auf einem guten Weg. Gegen den Franzosen Ugo Humbert war der Weltranglistensiebte in den entscheidenden Phasen zur Stelle.
Der schlaggewaltige Shelton siegte letztlich glatt mit 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (7:5). "Ich bin ruhig geblieben heute", sagte der US-Amerikaner, der im Spätsommer 2025 an der Schulter verletzt war: "Ich habe hinten raus richtig gutes Tennis gezeigt. Ich hoffe, ich werde im Turnierverlauf noch besser."
Khachanov revanchiert sich - Fonseca und Griekspoor raus
Auf eine Leistungssteigerung hofft auch Karen Khachanov (Nr. 15), der sich beim US-Amerikaner Alex Michelsen für die Drittrundenniederlage im Vorjahr revanchierte, dafür beim 4:6, 6:4, 6:3, 5:7, 6:3 aber 3:55 Stunden brauchte.
Ausgeschieden ist dagegen João Fonseca (Brasilien/Nr. 28), der Eliot Spizzirri (USA) 4:6, 6:2, 1:6, 2:6 unterlag. Das brasilianische Toptalent (19) war aufgrund von Rückenproblemen ohne Matchpraxis im neuen Jahr nach Melbourne gereist.
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Ben Shelton - Ugo Humbert | 1. Runde | Highlights
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Auch Tallon Griekspoor (Niederlande/Nr. 23) verlor gegen einen US-Boy: 2:6, 3:6, 2:6 hieß es gegen Ethan Quinn. Den Kopf aus der Schlinge zog Jakub Mensik (Tschechien/Nr. 16) beim 7:5, 4:6, 2:6, 7:6 (1:7), 6:3 gegen den früheren Top-20-Spieler Pablo Carreño Busta (Spanien).
Fritz löst die erste Aufgabe
Taylor Fritz wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang Valentin Royer aus Frankreich mit 7:6 (7:5), 5:7, 6:3 und 6:1.
Allerdings stand der an Position neun gesetzte US-Amerikaner mehr als drei Stunden (3:02 h) auf dem Platz in der John Cain Arena.
Auch Stefanos Tsitsipas, der aktuell im Ranking nur noch auf Position 35 steht, erreichte die zweite Runde. Der Melbourne-Finalist von 2023 gewann sein Match gegen den Japaner Shintaro Mochizuki nach Satzrückstand 4:6, 6:3, 6:2, 6:2.
In der nächsten Runde trifft Tsitsipas auf den Tschechen Tomas Machac. Dieser nahm Grigor Dimitrov aus dem Turnier.
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(SID)
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Rückhand umlaufen, rein ins Glück: Shelton verwandelt Matchball trocken
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