Australian Open: Titelverteidigerin Madison Keys wackelt nur kurz - Swiatek weiter, Geheimfavoritin Bencic raus

Titelverteidigerin Madison Keys (USA) hat erneut eine kleine Schwächephase überstanden und letztlich souverän die 3. Runde der Australian Open erreicht. Beim 6:1, 7:5 über ihre Landsfrau Ashlyn Krueger holte die 30-Jährige im 2. Satz einen 2:5-Rückstand auf. "Ich habe sehr gut angefangen und Ash hat etwas geschwächelt", sagte Keys, die in dieser Saison noch nicht über das Viertefinale hinauskam.

Marie Bouzkova - Iga Swiatek | 2. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich habe fest damit gerechnet, dass sie ihr Niveau steigern würde, und das hat sie auch getan", so Keys weiter.
Schon in der ersten Runde war es bei Keys nicht über die komplette Spielzeit rund gelaufen - gegen Oleksandra Oliynykova musste sie zwei Satzbälle abwehren.
Vergangenes Jahr hatte Keys in Melbourne ihren größten Karriereerfolg gefeiert. In einem hochklassigen Finale schlug sie überraschend Aryna Sabalenka und verhinderte den dritten Erfolg der Belarussin bei den Australian Open in Folge.
In einem weiteren US-Duell setzte sich die Weltranglistensechste Jessica Pegula gegen ihre Doppelpartnerin McCartney Kessler durch. Die Favoritin hatte beim 6:0, 6:2 keine Mühe. 
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Naomi Osaka - Sorana Cirstea | Australian Open | Highlights

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Badosa und Bencic schon raus

"Es ist immer schwierig, wenn man gegen jemanden spielen muss, den man kennt und mag und mit dem man auch Doppel spielt", sagte sie danach: "Das ist etwas unglücklich."
Paula Badosa muss dagegen bereits ihre Koffer packen. Die an Nummer 25 gesetzte Spanierin, die im Vorjahr das Halbfinale in Melbourne erreicht hatte, musste sich der Russin Oksana Selekhmeteva 4:6, 4:6 geschlagen geben.
Ebenfalls überraschend ausgeschieden ist die an zehn gesetzte Belinda Bencic. Die Schweizerin, die im Vorfeld des Turniers von Roger Federer als Geheimfavoritin auf den Titel genannt wurde, unterlag überraschend der tschechischen Qualifikantin Nikola Bartunkova mit 6:3, 0:6, 6:4.
Derweil geht die Reise von Naomi Osaka weiter. Die 28-jährige Japanerin, die bei ihrer Auftaktpartie gegen Antonia Ruzic (Kroatien) mit ihrem Outfit für Aufsehen gesorgt hatte, setzte sich gegen Lys-Bezwingerin Sorana Cirstea (Rumänien) mit 6:3, 4:6, 6:2 durch.
Ganz ohne Nebengeräusche lief die Partie jedoch nicht ab: Cirstea fühlte sich von Osakas Anfeuerungen zwischen ihren ersten beiden Aufschlägen gestört, woraufhin eine Diskussion entbrannte.
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"Come on" als Streitthema: Cirstea geht Osaka an - die keilt zurück

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Swiatek lässt nichts anbrennen

Titelanwärterin Iga Swiatek hat dagegen auch bei ihrem zweiten Auftritt in Melbourne nichts anbrennen lassen. Die zweimalige Australian-Open-Halbfinalistin, die Down Under ihren Karriere-Slam komplettieren will, setzte sich am Donnerstag 6:2, 6:3 gegen Marie Bouzkova aus Tschechien durch.
Die Weltranglistenzweite aus Polen zählt hinter der zweimaligen Turniersiegerin Aryna Sabalenka zum Kreis der Titelanwärterinnen. Die 24-Jährige kann auf imposante Statistiken verweisen. In den vergangenen fünf Jahren hat keine andere Spielerin mehr Matches auf Grand-Slam-Level gewonnen als sie - Swiatek steht in der Bilanz bei nun 92 Erfolgen.
Im vergangenen Jahr jubelte Swiatek in Wimbledon. Von den French Open hat sie zudem vier Titel vorzuweisen, auch bei den US Open war sie 2022 schon erfolgreich. In Melbourne ist Anna Kalinskaya ihre nächste Gegnerin.
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(mit SID)
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Wem gehört der Punkt? Kuriose Szene am Netz bei Swiatek-Match

Quelle: Eurosport


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