Trennung zwischen Carlos Alcaraz und Juan Carlos Ferrero - Barbara Schett exklusiv "Sinner wird die Lunte riechen"
Publiziert 13/01/2026 um 11:33 GMT+1 Uhr
Die Trennung von Carlos Alcaraz und Trainer Juan Carlos Ferrero hat in der Welt des Tennis hohe Wellen geschlagen. Die Hintergründe des Paukenschlags sind nach wie vor nicht eindeutig geklärt, die Zukunft des spanischen Ausnahmespielers ist geprägt von Unsicherheiten - auf und neben dem Court. "Ich glaube nicht, dass das spurlos an Carlos vorbeigeht", erklärte Eurosport-Expertin Barbara Schett.
Doppel-Dreamteam? Alcaraz und Sinner schmieden gemeinsam Pläne
Quelle: Perform
"Das war ein Mensch, dem er vertraut hat", führte die einstige Nummer sieben der Welt im exklusiven Interview aus. "Juan Carlos hat selbst einen Grand-Slam-Titel gewonnen, war Nummer eins der Welt. Das gibt dir auf dem Platz Sicherheit."
Sieben Jahre arbeiteten Ferrero und Alcaraz zusammen, den kometenhaften Aufstieg zum sechsmaligen Grand-Slam-Champion erlebten die beiden zusammen. Das schweißt unweigerlich zusammen.
"Wenn ein solcher Mensch plötzlich nicht mehr dabei ist, kann das auch Zweifel aufbringen", sagte Schett weiter. "Für mich war das eine riesige Überraschung. Vor allem, weil ich davon ausging, dass sie sich auch abseits des Courts als Menschen verstanden und sie eine tiefe Freundschaft verbindet."
Aufgrund dieser Umstände ist sich Schett auch nicht sicher, ob die Trennung vom Spieler selbst ausging. "Ich weiß nicht, ob das wirklich im Sinne von Carlos war oder das von seinem Umfeld ausging", so Schett, die damit die Zweifel von Doppel-Legende Todd Woodbridge teilt.
Unruhe bei Alcaraz: "Jannik wird die Lunte riechen"
Auch die Zukunft von Ferrero selbst ist noch ungewiss. Vorerst legt der 45-Jährige eine Pause ein - doch wohin zieht es den Spanier anschließend?
"Ich habe Juan Carlos eine Nachricht geschrieben und er meinte, dass sein Herz gebrochen ist. Er leidet schon", verriet Schett. "Wer weiß, was er vorhat. Jetzt macht er eine Pause, vielleicht kehrt er dann mit einem neuen Spieler zurück oder Alcaraz spielt so schlecht, sodass er zu ihm zurückkehren wird."
Eine Schwächephase von Alcaraz? Das dürfte vor allem einem bestimmten Rivalen munden. "Jannik wird die Lunte riechen", bezog sich Schett auf die aktuelle Nummer zwei der Welt Jannik Sinner. "Vielleicht ist das ein neuer Schwachpunkt, den er ausnutzen kann."
Im südkoreanischen Incheon ging das erste Duell des Jahres zwischen den beiden Superstars jedenfalls an Alcaraz. Mit seinem neuen Coach Samuel López in der Box setzte sich der zweimalige Wimbledonsieger mit 7:5, 7:6 (8:6) gegen Sinner durch. Bei den Australian Open (18. Januar bis 1. Februar live und on-demand bei HBO Max) treffen die beiden frühestens im Finale aufeinander.
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Quelle: Perform
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