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bett1ACES: Tommy Haas verliert gegen Dominic Thiem und verpasst Finale in Berlin
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Publiziert 18/07/2020 um 17:45 GMT+2 Uhr
Tommy Haas hat die Überraschung bei den bett1ACES verpasst. Der Deutsche verlor im Hangar 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof gegen Dominic Thiem mit 6:7, 3:6. Dabei zeigte der 42-Jährige im ersten Durchgang eine starke Leistung, wirkte aber gegen Ende körperlich eingeschränkt und hatte gegen den stärker werdenden Österreicher keine Chance mehr.
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Thiem trifft im Finale nun auf den 18-jährigen Jannik Sinner aus Italien. Der junge Südtiroler hatte sein Halbfinale gegen den Spanier Roberto Bautista Agut mit 7:6 und 6:2 gewonnen.
Gut eineinhalb Stunden verlangte Tommy Haas seinem 16 Jahre jüngeren Gegner alles ab, glänzte mit der Rückhand, streute gefühlvolle Stoppbälle, doch es reichte nicht. Mit 6:7 und 3:6 verlor der Ex-Profi beim zweiten Einladungsturnier von Berlin im Halbfinale gegen den Weltranglistendritten Dominic Thiem aus Österreich.
Berlin: Haas macht eine "tolle Erfahrung"
Vor allem im ersten Durchgang zeigte Haas für einen 42 Jahre alten Tennis-Rentner eine starke Performance und war dem Australien-Open-Finalisten im Hangar 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof ebenbürtig. Haas hatte zwei Satzbälle, in den entscheidenden Momenten wirkte Thiem aber frischer und zog nach dem Erfolg beim ersten Berliner Showturnier auf Rasen auch auf Hartplatz ins Finale ein.
"Es wäre geil gewesen, wenn ich einen der beiden Satzbälle genutzt hätte. Dann wäre ich im Matchtiebreak gewesen und hätte mich im zweiten Satz etwas ausruhen können", meinte Haas, war aber auch so happy: "Es war trotzdem ein unglaubliches Gefühl, vor heimischer Kulisse – auch wenn sie aufgrund der Umstände leider nicht sehr groß war – noch einmal so eine Leistung abzurufen. Das macht mich auch ein wenig stolz"
"Wir haben das Match beide sehr genossen. Wirklich schade, dass wir nie auf der Tour gegeneinander gespielt haben. Wir haben beide voll ernst gespielt. Es war eine gute Partie, ein sehr enger erster Satz", analysierte Thiem nach dem Match gegen den um 16 Jahre älteren Haas. "Das Match kann auch anders verlaufen, wenn er einen der Satzbälle nutzt", wusste der diesjährige Australian-Open-Finalist.
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