bett1ACES | Veranstalter sicher: Alexander Zverev hat große Chance verpasst
Die Absage von Alexander Zverev für das Show-Event "bett1Aces" in Berlin kann ob der Vorfälle der vergangenen Wochen nicht überraschen. Aus Sicht des 23-Jährigen, der aufgrund seines sorglosen Verhaltens während der Corona-Pandemie in die Kritik geriet, ist die Entscheidung nachvollziehbar. Turnierveranstalter Edwin Weindorfer gab dagegen zu bedenken, dass Zverev damit eine Chance verpasst habe.
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"Alexander Zverev hätte hier in Berlin eine große Chance gehabt. Auf den Pressekonferenzen hätte er sich den kritischen Fragen stellen und auch wieder sportlich auf sich aufmerksam machen können", so Weindorfer, der das Einladungsturnier in Berlin veranstaltet.
Von der Absage, die Zverev fünf Tage vor Beginn der Veranstaltung bekannt gab, sei er "sehr enttäuscht". Der Hamburger war als Zugpferd des Turniers eingeplant, die in zwei Teilen im Steffi-Graf-Stadion sowie im Flughafen Tempelhof stattfindet.
Tommy Haas, der mit 42 Jahren ein Kurz-Comeback gibt und in seinem ersten Match auf den erst 18-jährigen Jannik Sinner trifft, glaubt, dass Zverevs Verzicht mehrere Gründe haben könne.
"Es hat vielleicht schon mit den Ereignissen der jüngeren Vergangenheit zu tun, aber Sascha hat ja nun auch einen neuen Trainer (David Ferrer, A.d.R.), mit dem er arbeiten wird." Haas bezeichnete es als "traurig", dass die deutsche Nummer eins in der Hauptstadt nicht am Start ist.
Haas will nervig sein
Er selbst macht sich keine Illusionen darüber, dass er mit den wesentlich jüngeren Konkurrenten noch mithalten kann.
"Die Jungs haben enorme Kraft in den Schlägen, das ist eine andere Welt - aber hier und da will ich sie nerven. Das ist mein Ziel." Wenn Altmeister Haas das erreicht, dann dürften ihm das in Berlin sogar die Gegner gönnen.
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