Carlos Alcaraz vor neuer Herausforderung nach Verletzung: Experte Alex Corretja über Spaniens Wunderkind
Beim Kampf um den letzten großen Titel der Saison fehlt Carlos Alcaraz: Die Nr. 1 verpasst die ATP Finals in Turin verletzt - ein Rückschlag, aus dem der Spanier Lehren ziehen muss, so Alex Corretja. "Das ist eine Lektion für ihn, aus der er lernen muss", stellt der Eurosport-Experte fest, "für mich ist es nicht überraschend, dass er am Ende einer solchen Saison ausgelaugt ist".
Spain's Carlos Alcaraz Garfia reacts during the men's singles quarter-final tennis match between Spain's Carlos Alcaraz Garfia and Denmark's Holger Rune on day 5 of the ATP World Tour Masters 1000 - Paris Masters (Paris Bercy)
Fotocredit: Getty Images
Alcaraz hatte sich beim Masters in Paris eine Muskelverletzung zugezogen, die ihn nun mehrere Wochen außer Gefecht setzt. "Nur logisch" sei dieser Rückschlag gewesen, meint sein Landsmann, doch nun müsse der US-Open-Sieger mit seinem Team die richtigen Konsequenzen daraus ziehen.
"Sie wissen genau, was nötig ist, um an der Spitze zu sein und sie müssen damit umgehen, wie sein Körper auf die Spiele, die Medientermine und den ganzen Rummel reagiert, und nicht zuletzt mit seinem Ehrgeiz, die Spitze in der Weltrangliste verteidigen", unterstreicht Corretja, einst selbst Zweiter des Rankings: "Das ist eine enorme körperliche und mentale Belastung, die sehr schwer auszuhalten ist."
Was sein 19-jähriger Landsmann in diesem Jahr geleistet habe, sei "immens und zu viel gewesen - ein Ausmaß, wo es fast unmöglich war, sich nicht zu verletzen", blickt Corretja auf den kometenhaften Aufstieg des Teenagers bis an die Spitze der Tenniswelt. Die Erfolge 2022 bleiben "das Wichtigste - er hat einen Grand Slam gewonnen und wird am Ende die Nummer eins oder zwei der Rangliste sein", erinnert sein Wegbegleiter.
Für 2023 sei nun entscheidend, dass Alcaraz die richtige Saisonplanung finde: "Ich bin überzeugt, dass sie das passende Programm für ihn finden werden, damit er weiter große Turniere gewinnt", vertraut Corretja dabei komplett auf Trainer Juan Carlos Ferrero, seinen einstigen Rivalen aus aktiven Zeiten.
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Quelle: Eurosport
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