Davis Cup - Alexander Zverev nach Eklat von Acapulco im Duell mit Kumpel Marcelo Melo
Auf Alexander Zverev kommt ein kurioses Davis-Cup-Duell zu, das von gemischten Gefühlen begleitet sein dürfte. Der Olympiasieger trifft mit Deutschland in der Qualifikation in Rio de Janeiro auf Brasilien. Die Gastgeber haben unter anderem Marcelo Melo aufgestellt, den besten Kumpel des Hamburgers. Der 38-Jährige war vor etwa einer Woche Zverevs Doppelpartner, als es in Acapulco zum Eklat kam.
Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten
Quelle: SNTV
Alexander Zverev will die Vorfälle von Acapulco hinter sich lassen.
Rund eine Woche ist es nun her, als der 24-Jährige nach dem Achtelfinal-Aus im Doppel an der Seite seines Kumpels Marcelo Melo austickte. Zverev schlug viermal mit dem Racket gegen den Stuhl von Schiedsrichter Alessandro Germani und beleidigte diesen schwer.
Der Weltranglistendritte entschuldigte sich später, der Ausraster sorgte dennoch für großen Wirbel in der Szene.
Nun allerdings will sich Zverev auf den Davis Cup konzentrieren, für den er überraschend und kurzfristig gemeldet hatte. "Ich habe zusammen mit dem Team das große Ziel, den Davis Cup einmal zu gewinnen. Immer wenn sich eine Chance ergibt, bin ich froh, meinen Teil dazu beizutragen", sagte Zverev in einem Interview mit dem Deutschen Tennisbund (DTB).
Zverev erwartet "hartes Duell" gegen Brasilien
Auch wenn er das neue Davis Cup-Format kritisiert habe, gebe "es vielleicht die Möglichkeit, mit dem Team auch mal wieder in Deutschland zu spielen", fügte Zverev hinzu: "Das wäre ein großer Traum von mir."
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Tennis : Djokovic on Zverev's situation
Quelle: Eurosport
Gegen Brasilien stehe "ein hartes Duell" vor der Tür. "Wir stellen uns auf ein lautes Heimpublikum ein. Ich glaube, wir müssen uns vor niemandem verstecken und können in Bestaufstellung und mit unserem Teamspirit mit jedem anderen Team mithalten."
Die Gastgeber setzten unter anderem auf Melo, der zusammen mit Bruno Soares das Doppel spielen wird. Für Deutschland werden Kevin Krawietz und Tim Pütz im Doppel antreten, dazu Zverev und Jan-Lennard Struff im Einzel. Darüber hinaus hatte Teamkapitän Michael Kohlmann Daniel Altmaier und Oscar Otte nominiert.
Zverev äußerte sich auch zum Krieg in der Ukraine. Man realisiere in diesen Zeiten noch einmal, "dass es Wichtigeres im Leben als Tennis gibt". Das Wichtigste sei, "dass Frieden auf der Welt herrscht", meinte der Hamburger weiter: "Egal, aus welchem Land man kommt, wir sind doch alle Menschen, die in Frieden zusammenleben sollten. Der Sport und der Davis Cup können immer wieder ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander auf der Welt setzen."
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