Davis Cup 2023 - Novak Djokovic und Andy Murray sprechen sich gegen aktuelles Format aus: "Eine Schande"

Mit Novak Djokovic und Andy Murray haben sich zwei weitere prominente Tennisstars für eine Änderung des Davis Cups ausgesprochen. "Das Format muss sich ändern, wenn es wieder erfolgreich sein soll. Alle Spieler haben die Heim- und Auswärtsspiele geliebt", erklärte etwa der Schotte gegenüber Medienvertretern. Djokovic schloss sich Murray an und meinte: "Ich hoffe, sie konsultieren die Spieler."

Novak Djokovic schlägt für Serbien beim Davis Cup auf

Fotocredit: Getty Images

Die Profis würden sonst nämlich nie zurate gezogen, so der Weltranglistenerste.
"Ich denke, die Spieler sollten sich viel mehr an solchen Veränderungen beteiligen, wir müssen uns alle zusammensetzen und über die Zukunft sprechen. Wenn die ITF die Dinge nicht richtig macht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was mit diesem Turnier passieren wird", ergänzte Djokovic.
Dieser Wettbewerb müsse "im Interesse des Tennis und seiner Geschichte" fortbestehen, "denn er ist der älteste Mannschaftswettbewerb".
Es gebe nichts Wichtigeres, "als sein Land zu vertreten, also werden wir sehen, wie sie das Format neu definieren".

Djokovic trifft im Viertelfinale auf Murray

Murray meinte im Hinblick auf die teils leeren Stadien in Manchester, wo Großbritannien nach drei Siegen in die Final-Runde der besten Acht einzog: "Wir haben hier Glück, weil wir alle Spiele in einer großartigen Atmosphäre und vor einem tollen Publikum spielen können."
Es sei aber "eine Schande, wenn Frankreich und Australien, zwei der größten Tennisnationen, ihren Davis Cup lieben und sie vor einem gefühlt leeren Stadion spielen".
Zuvor hatte auch Stan Wawrinka das aktuelle Format kritisiert. Serbien und Djokovic qualifizierten sich in Valencia dank eines zweiten Platzes in Gruppe C für das Finale in Malaga vom 21. bis 26. November. Dort trifft der Rekord-Grand-Slam-Sieger mit seinen serbischen Teamkollegen auf Großbritannien um Murray.
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Quelle: Perform

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