Roger Federer muss sich nach Novak Djokovic auch Kritik anhören

Nach Novak Djokovic muss sich nun auch Roger Federer Kritik an seinem Verhalten während der Corona-Pandemie anhören. Auf Twitter postete der spanische Journalist José Morón vermeintlich aktuelle Fotos, auf welchen der Schweizer mit Fans für Fotos posiert und Autogramme schreibt. Der Redakteur des Online-Portals "Punto de Break" nahm dies zum Anlass, um Federers Verhalten als "falsch" anzuprangern.

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Fotocredit: Eurosport

Morón meinte zu den Fotos: "Genau wie man es bei Djokovic gesagt hat, muss es hier auch gemacht werden. Roger Federer hat Fotos mit Fans gemacht, ohne eine Maske zu tragen oder einen Abstand von mehr als einem Meter einzuhalten."
Zudem habe der 38-Jährige einen Stift von einer anderen Person angenommen, um die Autogramme zu schreiben. Auch dies sei "falsch", so der spanische Journalist weiter. "Jetzt scheint die Zeit gekommen, um von Djokovic auf Federer zu wechseln", befand die serbische Tageszeitung "Blic".
Derweil stärkten einige Fans Federer online den Rücken. In den Kommentaren hieß es unter anderem, der Schweizer habe im Gegensatz zu Djokovic, der durch die umstrittene Adria-Tour in Kritik geraten war, keine Partys im Club gefeiert, tausende Zuschauer zu Tennis-Matches zugelassen oder Fans umarmt.
Andere sehen in der Behandlung der beiden Tennis-Superstars eine Doppelmoral. Während Djokovic für seine Aktionen scharf kritisiert wurde, könne Federer in den Augen vieler Anhänger keine Fehler machen. Ein User kommentierte etwa: "Roger ist Roger! Er kann machen, was er will. Djokovic kommt nicht einmal in die Nähe."
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