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Djokovic nach Kritik an ATP von Melzer zurechtgewiesen
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Publiziert 04/12/2020 um 11:42 GMT+1 Uhr
Jürgen Melzer hat die Kritik von Novak Djokovic an der ATP und dem Spielerrat zurückgewiesen. "Was Novak sagt, ist absoluter Unsinn", erklärte der Österreicher, der selbst Mitglied im Spielerrat ist, bei "Ubitennis". Djokovic hatte zuvor behauptet, ihm sei eine Rückkehr in den Spielerrat kurzfristig verweigert worden, weil er seine eigene Spielervereinigung PTPA gegründet hatte.
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Demnach habe die ATP aus diesem Grund eine neue Regelung eingeführt, wonach Spieler nicht in zwei unterschiedlichen Spielerverbänden aktiv sein können. Melzer erteilte dieser Darstellung eine klare Absage.
Die Regel bestehe im Gegensatz zu Djokovic' Äußerungen schon seit 2006 und sei daher nicht extra für den Weltranglistenersten erstellt worden. "Es macht also keinen Sinn zu glauben, dass das alles Teil eines Komplotts gegen ihn ist, das über Nacht organisiert wurde", stellte Melzer klar.
Für den 39-Jährigen ist die bestehende Regel, dass Spieler nur in einer Vereinigung Mitglied im Spielerrat sein können, absolut nachvollziehbar. "Das sagt schon der gesunde Menschenverstand", findet Melzer.
Djokovic gründete im Sommer die neue Spieleroranisation PTPA (Professional Tennis Players Association). Der Serbe kritisierte zuvor den fehlenden Einfluss der Profis im ATP-Spielerrat, den er lange Zeit angeführt hatte. Da Djokovic der neugegründeten Spielergewerkschaft als Präsident vorsteht, musste er in der Folge sein Amt bei der ATP abtreten.
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