Novak Djokovic widerspricht Rafael Nadal nach Aussagen im GOAT-Rennen: "Nicht negativ über ihn äußern"

Novak Djokovic hat Aussagen von Rafael Nadal zurückgewiesen, wonach der Serbe im Rennen um die meisten Grand-Slam-Titel vorne liege, weil er unter anderem verbissener sei. Mit der Aussage des Spaniers sei er "nicht einverstanden", sagte der Serbe bei "Sportal". Er meinte aber auch: "Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, wie er jemand anderen in einem bestimmten Kontext interpretiert."

Nadal: "Wenn es um Titel geht, ist Djokovic der Beste"

Quelle: Perform

"Mein Respekt ihnen gegenüber überwiegt die negativen Meinungen, die ich vielleicht habe", stellte der 36-Jährige vielsagend klar. Er wolle sich aber "nicht negativ über ihn oder Roger Federer äußern", so Djokovic.
"Ich habe meine Meinung, aber ich werde sie nicht aussprechen, weil ich nicht will, dass wir das weiter vertiefen. Dafür gibt es keinen Grund", erklärte Djokovic in dem Interview ausweichend.
Nadal sei "ein großer Champion und ich respektiere und schätze ihn als solchen - als großen Champion, meinen größten Rivalen und als einen Spieler, der dazu beigetragen hat, mein Spiel zu formen und die Ergebnisse zu erzielen, die ich erreicht habe".
Im Rennen um die meisten Grand-Slam-Titel überholte Djokovic (24) zuletzt seinen langjährigen Kontrahenten (22), der in diesem Jahr die meiste Zeit verletzt ausfiel.

Rafael Nadal macht mit Djokovic-Aussage Schlagzeilen

Nadal hatte sich kürzlich in einem Interview mit "Movistar+" zu der unter Fans viel diskutierten GOAT-Thematik geäußert.
Dabei sagte er unter anderem: "Man kann mit 22 Grand Slams frustriert sein, Novak zum Beispiel lebt es viel intensiver. Für ihn wäre es eine größere Frustration gewesen, es nicht zu erreichen. Vielleicht ist das der Grund, warum er es geschafft hat."
Zudem habe er selbst viele Grand-Slam-Turniere aufgrund von Verletzungen nicht spielen können. Djokovic hingegen sei körperlich weniger anfällig: "Er war besser, weil er eine Physis hat, die es ihm erlaubt hat, mehr zu spielen als ich."
Nachdem diese Äußerungen Schlagzeilen machten, versuchte der Spanier in einem weiteren Interview die Wogen etwas zu glätten.
"Zahlen sind Zahlen und Statistiken sind Statistiken", sagte er darin: "In diesem Sinne denke ich, dass er bessere Zahlen hat als ich, und das ist unbestreitbar." Djokovic sei bei der Anzahl der Titel "der Beste in der Geschichte und da gibt es nichts zu diskutieren".
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Legenden unter sich: Federer schwärmt von Zeit mit Laver

Quelle: Eurosport

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