Dominic Thiem erklärt Trennung von Trainer Benjamin Ebrahimzadeh: "Ich wollte den letzten Schritt gehen"

Dominic Thiem hat sich nach dem Erstrundenaus bei den Australian Open von seinem Tour-Trainer Benjamin Ebrahimzadeh getrennt. Gründe für das überraschende Ende der Zusammenarbeit nach weniger als einem Jahr hatte der 30-Jährige auch. Nach intensiven Überlegungen habe man sich "gemeinsam entschieden, dass wir den Schritt machen und uns trennen", erklärte Thiem im Interview mit der "Kronen-Zeitung".

1. Runde: Auger-Aliassime gewinnt Marathon gegen Thiem - Highlights

Quelle: Eurosport

"Es war ein Top-Jahr. Sportlich auch mit einigen Highlights. Auch menschlich war es echt gut", stellte der Österreicher, seit einiger Zeit weit abseits der Top-Plätze in der Weltrangliste, klar: "Da möchte ich mich auch noch einmal bei Benni bedanken."
Doch er habe eine Veränderung benötigt: "Ich wollte noch einmal diesen letzten Schritt gehen. Dafür muss ich in das gewohnte Umfeld zurück."
Bis auf Weiteres trainiert Thiem daher wieder mit Vater Wolfgang. Gespräche mit einem neuen Tour-Coach gebe es zwar schon, es sei jedoch "noch nichts fixiert". Er hoffe, dass er bis zum ersten Turnier im März einen neuen Trainer präsentieren könne.
Der neue Coach wird kein Österreicher sein, verriet der US-Open-Sieger 2020 bereits.

Dominic Thiem will sich spielerisch wieder verbessern

Ein großer Name oder Ex-Coach Günter Bresnik werde es ebenfalls nicht, erklärte Thiem gegenüber der "APA": "Es wird nicht so eine Sensation sein, das auf keinen Fall."
Er brauche jemanden, "der mich als Spieler kennt – seit jung auf quasi. Das sehe ich als einzige Chance auch, wie ich mir den letzten Schliff hole."
Auch um spielerisch wieder auf sein früheres Niveau zu kommen, habe er sich zur Trennung von Ebrahimzadeh entschieden. Das Erstrundenduell mit Félix Auger-Aliassime (3:6, 5:7, 7:6, 7:5, 3:6) in der ersten Runde von Melbourne war ebenfalls ein Auslöser. Es sei bezeichnend für die vergangenen zwei Jahre.
"Das Match war in Ordnung. Aber ich musste zu oft über die kämpferische Schiene zurückkommen und nicht über die spielerische Linie", analysierte Thiem im "Kronen"-Interview: "Das hat mich immer ausgezeichnet und ist auch nötig, um wieder weiter vorzukommen und die richtig guten Gegner zu schlagen."
Aktuell rangiert der ehemalige Top-Ten-Spieler im ATP-Ranking nur noch auf Position 90. Sein Ziel in diesem Jahr benannte der Österreicher auch: Er möchte zurück in die Top 50.
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Da fliegt der Schläger! Thiem lässt Ärger freien Lauf

Quelle: Eurosport

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