Als die Polizei aufgrund der angeblich nicht jugendfreien Ruhestörung an Fronleichnam zum Gelände der Tennisakademie von Traiskirchen ausrückte, wurde jedoch schnell klar, dass es sich dabei nicht um einen anzüglichen Videodreh handelte, sondern die Stöhngeräusche vom trainierenden Dominic Thiem stammten.
Die Präsidentin des ATC Traiskirchen, Barbara Muhr, sagte der "Krone": "Zuerst dachte ich an die versteckte Kamera. Die Beamten bewiesen aber großes Fingerspitzengefühl und unterbrachen das Training nicht."
Und auch Thiem nahm die Verdächtigungen aus der Nachbarschaft und den Polizeieinsatz locker. "Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Leute beschweren. Ich kenne das, seit ich ganz klein bin", erklärte Thiem laut zahlreichen österreichischen Medien.
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Der US-Open-Champion von 2020 weiter: "Es ist immer ganz lustig, auch nicht ganz unverständlich, die Geräusche können schon laut und eigenartig werden."

Thiem: "Habe oberkörperfrei trainiert"

Zugleich hatte er auch eine Vermutung, warum sein Training für die Nachbarn diesmal besonders komisch gewirkt haben könnte. "Ich habe oberkörperfrei trainiert, alle haben meinen Körper so gut gefunden, dass sie geglaubt haben, wir drehen einen Porno da", so Thiem.
Der 28-Jährige befindet sich sportlich in einer schweren Krise. Seit seinem Comeback ist Thiem auf der ATP Tour sieglos. In diesem Jahr lautet seine Bilanz: sieben Niederlagen in sieben Partien. Zuletzt scheiterte er bei den French Open in der ersten Runde am Bolivianer Hugo Dellien.
In der Weltrangliste ist die ehemalige Nummer drei der Welt inzwischen auf Rang 352 abgerutscht. Am Rasenklassiker in Wimbledon wird Thiem aufgrund seiner Formkrise ebenfalls nicht teilnehmen.
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