Eugenie Bouchard übt Selbstkritik nach schwacher Saison 2017

Eugenie Bouchard hat eine Saison zum Vergessen hinter sich, Platz 81 in der Weltrangliste unterstreicht die sportliche Talfahrt der Kanadierin. Nun hat sich Bouchard, die 2014 bis auf Rang fünf im Ranking geklettert war und im Finale von Wimbledon stand, zu ihrer Leistung geäußert und dabei deutliche Worte gefunden.

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Fotocredit: Eurosport

Eigentlich sollte 2017 für "Genie" Bouchard alles besser werden - das Gegenteil war der Fall. Die frühere Weltranglisten-Fünfte gewann nur drei Partien bei ihren letzten elf Turnierteilnahmen, lediglich die Leistungen in Sydney (Halbfinale) und beim Mandatory in Madrid (Viertelfinale) erinnerten an frühere Glanzzeiten.
Bouchard erklärte gegenüber "The Montreal Gazette":
In ihrem Saisonfazit verwies die 23-Jährige auf wiederkehrende Verletzungsprobleme, die an ihrem Selbstvertrauen nagten.
Als Ausrede tauge dies aber keineswegs: "Am Ende des Tages habe ich einfach nicht so gut gespielt wie ich es mir gewünscht hätte. Nun muss ich nach vorne schauen und es besser machen."

"Wir wachen auf, trinken einen Frühstückssaft..."

Abseits des Platzes machte Bouchard dafür reichlich Schlagzeilen: Ob mit freizügigen Foto-Aufnahmen für "Sports Illustrated", einer eingelösten Super-Bowl-Wette mit einem Fan oder zahlreichen Social-Media-Impressionen aus ihrer Freizeit - "Genie" blieb im Gespräch.
"Alles ganz normal", fasst Bouchard ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zusammen. "Selbst wenn ich keine öffentliche Person wäre, würde ich mich so verhalten. Meine Freunde und meine Familie machen das doch auch, es ist ganz natürlich. Wir wachen auf, trinken einen Frühstückssaft und teilen das auf Instagram. Ich bin einfach ich selbst und tue das, was jeder andere auch tut."
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