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Fall Peng Shuai: Athletenkommission des IOC zeigt sich "sehr besorgt" über Verschwinden der Chinesin
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Publiziert 20/11/2021 um 20:04 GMT+1 Uhr
Im Fall der aus der Öffentlichkeit verschwundenen chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai hat die Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ihre Besorgnis ausgedrückt. "Gemeinsam mit der weltweiten Athleten-Community ist das IOC AC sehr besorgt über die Situation des dreimaligen Olympiateilnehmers Peng Shuai", twitterte die Kommissionsvorsitzende Emma Terho am Samstag.
Die Athletenkommision des IOC sorgt sich um Peng Shuai
Fotocredit: SID
Man unterstütze "den verfolgten Ansatz der stillen Diplomatie" des IOC und hoffe, "dass er zur Veröffentlichung von Informationen über den Aufenthaltsort von Peng Shuai und zur Bestätigung ihrer Sicherheit und ihres Wohlergehens führt. Wir hoffen auch, dass ein Weg für den direkten Austausch zwischen ihr und ihren Sportlerkollegen gefunden wird", schrieb die Finnin weiter.
Auch der Ringe-Orden äußerte sich am Samstag zu dem Vorgang. "Das IOC weiß die Bedenken zu schätzen, die von so vielen Athleten und Nationalen Olympischen Komitees geäußert wurden", erklärte ein IOC-Sprecher, "wir begrüßen auch die Unterstützung der IOC-Athletenkommission für unseren stillen diplomatischen Ansatz. Dieser Ansatz bedeutet, dass wir unseren offenen Dialog auf allen Ebenen mit der Olympischen Bewegung in China fortsetzen werden."
Peng hatte zu Monatsbeginn in dem Twitter-ähnlichen Medium Weibo einen sexuellen Missbrauch durch den ehemaligen Vizepremier Zhang Gaoli öffentlich angeprangert. Der Eintrag wurde allerdings ebenso wie zahlreiche Interneteinträge über die Doppel-Spezialistin gelöscht, während von Peng seitdem keine Spur mehr zu finden gewesen ist. An der Echtheit einer am vergangenen Mittwoch von chinesischen Staatsmedien verbreiteten Email mit beruhigenden Worten Pengs bestehen ernsthafte Zweifel.
Im Internet aufgetauchte Fotos von Peng haben die Verwirrung um die Lage der ehemaligen Weltranglistenersten im Doppel vergrößert. Auf den bei Twitter von einem als "staatlich gebundenen Medium" gekennzeichneten Konto "shen_shiwei" eingestellten Bildern ist die 35-Jährige in unterschiedlichen Posen demonstrativ zufrieden zu sehen. Eine Anfrage der französischen Nachrichtenagentur "AFP" zur Authentizität der Abbildungen ließ der Konto-Betreiber unbeantwortet. Eine Zeitung der regierenden Kommunistischen Partei zufolge soll Peng zeitnah in der Öffentlichkeit auftreten.
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(SID)
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Quelle: Perform
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