Legenden-Vodcast | Boris Becker bezieht klar Position im French-Open-Streit
Boris Becker hat sich im Legenden-Vodcast bei Eurosport zu den Folgen der French-Open-Verlegung in den September geäußert und dabei klar Position bezogen. "Da sind so viele Fragezeichen über dem Spielplan. Es ist ein Albtraum", so der sechsfache Grand-Slam-Turniersieger im Gespräch mit Ex-Champion Mats Wilander, der Weltranglistenzweiten Simona Halep und Miami-Turnierdirektor Tommy Haas.
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Der Alleingang der Fédération Française de Tennis (FFT), die den Sandplatz-Klassiker von Roland Garros ausrichtet, steht seit Wochen schwer in der Kritik.
Die nicht abgesprochene Verschiebung - die French Open sollen nun von 20. September bis 4. Oktober stattfinden - bedeutet unter anderem, dass es zur Terminkollision mit dem Laver Cup kommt.
Der Team-Wettbewerb findet von 25. bis 27. September im TD Garden von Boston statt - und ist bereits ausverkauft. Ausgerichtet wird das Event von Roger Federer und dessen Vermarktungsagentur Team 8. Ärger, so Becker bei Eurosport, sei da vorprogrammiert:
Jedes Turnier habe die Hoffnung, "an einem bestimmten Zeitpunkt" stattzufinden, so der 52-Jährige weiter. Das werde im Angesicht der Corona-Pandemie aber schwierig. Das Problem sei, dass "jeder natürlich in seinem eigenen Interesse" handle.
Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass sich etwa Sandkönig Nadal im Fall der Fälle gegen die French Open und für den Laver Cup entscheiden würde ...
Hier Teil 1 des Legenden-Vodcasts mit Becker, Halep, Wilander und Haas:
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