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Roger Federer scheitert im Viertelfinale der French Open an Stan Wawrinka
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Publiziert 02/06/2015 um 18:45 GMT+2 Uhr
Der Schweizer Roger Federer ist im Viertelfinale der French Open in Roland Garros ausgeschieden. Der Sieger von 2009 unterlag seinem Landsmann Stan Wawrinka verdient mit 4:6, 3:6, und 6:7 (4:7). Wawrinka trifft in der Vorschlussrunde auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der sich in fünf Sätzen gegen Kei Nishikori aus Japan durchsetzte.
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Teilweise stürmischer Wind über der Anlage im Stade Roland Garros sorgte für erschwerte Bedingungen. Wawrinka stellte sich deutlich besser auf die Umstände ein als sein Landsmann und erkämpfte sich nach starkem Returnspiel ein frühes Break. In der Folge lief Federer dem Break-Rückstand hinterher. Nach 46 Minuten verwandelte Wawrinka seinen zweiten Satzball mit einem Longline zum 6:4 nach 46 Minuten.
Der zweite Satz war zunächst eine klare Angelegenheit für den jeweiligen Aufschläger. Doch als Federer sein Service zum 3:4 abgeben musste, erhöhte sich die Fehlerzahl des Siegers von 2009. Nach einem Rückhandfehler des Wetranglisten-Zweiten ging der Durchgang nach nur 34 Minuten mit 6:3 an Wawrinka.
Federer: "Weiß, dass ich es besser kann"
Im dritten Durchgang dominierten Spieler ihre Aufschlagspiele. Folgerichtig fiel die Entscheidung im Tiebreak. Nachdem ein Vorhandschlag Wawrinkas zunächst Aus gegeben würde, wurde die Entscheidung später korrigiert und das Minibreak zum 4:3 ging an den 30-Jährigen. Mit zwei starken Aufschlägen erspielte sich Wawrinka drei Matchbälle, von denen er den zweiten nach 2:03 Stunden verwandelte.
"Stan hat es mir heute sehr schwer gemacht, er hat richtig gut gespielt", sagte Federer enttäuscht: "Ich habe vieles versucht. Es war nicht schrecklich, aber ich weiß, dass ich besser spielen kann als heute." Wawrinka meinte: "Seit meinem Sieg in Melbourne weiß ich, dass ich fähig bin, die Besten zu schlagen."
Metallplatte verletzt Zuschauer
Der 30-jährige Tsonga gewann gegen den an Position fünf gesetzten Japaner Kei Nishikori nach 3:45 Stunden 6:1, 6:4, 4:6, 3:6, 6:3.
Die Partie auf dem Court Central musste im zweiten Satz für eine halbe Stunde unterbrochen werden, weil der starke Wind einen Teil der Videowand abgerissen hatte. Die Metalplatte stürzte auf die Tribüne und verletzte drei Zuschauer leicht.
Nach der ungewollten Pause kam Nishikori, der bis dahin 1:6 und 2:5 im Rückstand lag, deutlich besser in den Rhythmus. Zwar musste er den zweiten Durchgang noch abgeben, lieferte sich aber im dritten Satz ein Duell auf Augenhöhe mit Tsonga. Gegen Ende des vierten Satzes diktierte der US-Open-Finalist das Spielgeschehen.
Im fünften Durchgang war aber wieder Tsonga der dominierende Mann. Der Publikumsliebling verwandelte seinen ersten Matchball schließlich mit einem Vorhand-Winner.
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