Boris Becker kann sich Zusammenarbeit mit Angelique Kerber vorstellen

Boris Becker kann sich offenbar eine Zusammenarbeit mit der formschwachen Weltranglistenersten Angelique Kerber vorstellen. "Ruft sie an, können wir auf alle Fälle reden", sagte der Eurosport-Experte der "Bild": "Ich entscheide bei der Frage, wen ich trainiere, nicht nach Frau oder Mann, sondern nach Chancen, Grand Slams zu gewinnen und die Nummer eins zu werden oder zu bleiben."

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"Das reizt mich, da kenne ich mich aus," so die Tennis-Legende weiter.
Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin war am Sonntag als erste Topgesetzte der French Open überhaupt bereits in der ersten Runde ausgeschieden.
"Ihre letzten drei Turniere auf Sand hat Angie nicht gut gespielt, um es milde auszudrücken", sagte Becker, der sich durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Novak Djokovic einen Namen als Trainer gemacht hat:
Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner hatte Becker bereits als Kerber-Ratgeber ins Gespräch gebracht. "Wer sicher auch helfen könnte, wäre Boris. Er weiß, wie man mit Druck umgehen kann und solche Situationen meistert", sagte Rittner und meinte:
Nach dem Ausscheiden bei den French Open und ihrer 13. Niederlage in dieser Saison hatte die 29-jährige Kerber gesagt: "Ich stecke im Tief, und irgendetwas wird sich ändern müssen."

Ex-Graf-Coach Günthardt rät Kerber zu Becker

Der frühere Steffi-Graf-Coach Heinz Günthardt kann sich eine Zusammenarbeit von Kerber und Becker gut vorstellen. "Entscheidend ist, dass Angie dafür offen ist. Auf jeden Fall ist es immer ein mentales Plus, wenn so ein Champion wie Boris in deiner Box sitzt", sagte Günthardt.
Der 58-jährige Schweizer hatte Graf zu den letzten zwölf ihrer insgesamt 22 Grand-Slam-Titel geführt und auch Weltklassespielerinnen wie Ana Ivanovic und Jennifer Capriati betreut.
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