French Open: Rafael Nadal schlägt Simone Bolelli in Runde eins

Rafael Nadal hat seine erste Hürde bei den French Open mit Verspätung gemeistert. Der zehnfache Turniersieger setzte sich in einer am Vorabend wegen Regens unterbrochenen Partie mit 6:4, 6:3 und 7:6 (11:9) gegen Simone Bolelli durch. Der Italiener zeigte auf dem Court Philippe-Chatrier gegen den haushohen Favoriten eine starke Leistung und hatte im dritten Satz sogar mit 3:0 geführt.

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Bis zur Regenunterbrechung beim Stand von 6:4, 6:3, 0:3 hatte Nadal gegen den als Lucky Loser der Qualifikation ins Hauptfeld gerutschten Weltranglisten-129. deutlich mehr Probleme als erwartet. Schon im zweiten Satz hatte der Sandplatzkönig mit Break zurückgelegen, konnte aber zurückschlagen.
Nach Wiederaufnahme der Partie machte Nadal sofort ernst und glich mit drei Spielen in Serie zum 3:3 aus. Bolelli, der mit einer 0:5-Bilanz gegen den Spanier in die Begegnung gegangen war, blieb dennoch ein unangenehmer Gegner und suchte weiter seine Chance.

Bolelli vergibt vier Satzbälle

Der Lohn: Der 32-Jährige zwang Nadal in den Tiebreak und hatte bei 6:3 und 7:6 sogar vier Satzbälle. Nur: Bolelli konnte seine Chancen nicht nutzen und vergab die Möglichkeit, Nadal den ersten Satzverlust in Roland Garros seit 2015 zuzufügen. Damals war es Jack Sock, der dem Mallorquiner im Achtelfinale einen Satz abnahm.
Nach zwei Stunden und 57 Minuten entschied Nadal das Match gegen einen bravurös kämpfenden Bolelli zu seinen Gunsten - und lobte den Italiener im Anschuss:
In der 2. Runde bekommt es Nadal nun mit Guido Pella zu tun. Der Argentinier schlug João Sousa aus Portugal mit 6:2, 6:3 und 6:4.
Im Vorjahr war Nadal in Roland Garros ohne Satzverlust zu "La Décima", dem zehnten Titel beim Höhepunkt der Sandplatzsaison, gestürmt.
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