Juan Carlos Ferrero: Nur Djokovic und Thiem können Nadal stürzen

Rafael Nadal greift in dieser Saison nach seinem 13. Titel bei den French Open - und es spricht viel dafür, dass er sein Ziel erreicht. Der Spanier ist fit, feierte vor einer knappen Woche in Acapulco seinen ersten Turniersieg in diesem Jahr und ist auf Sand weiterhin das Maß aller Dinge. Ex-Profi Juan Carlos Ferrero glaubt dennoch, dass es zwei Spieler gibt, die Nadal in Paris entthronen können.

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"Im Moment ist Dominic zusammen mit Novak der einzige, der Nadal in Roland Garros besiegen kann", erklärte Ferrero im Interview mit "tennishead.com".
Dominic Thiem und Novak Djokovic also haben aus Sicht des French-Open-Champions von 2003 die Qualität, den Sandplatzkönig in diesem Jahr in Roland Garros zu stürzen. Wirklich überraschend ist die Einschätzung nicht.
Djokovic ist die Nummer eins der Welt und in dieser Saison noch ungeschlagen. 2015 gelang es dem Serben außerdem schon einmal, Nadal bei den French Open bezwingen - im Viertelfinale setzte er sich klar mit 7:5, 6:3 und 6:1 gegen den Favoriten durch.

Dreht Thiem den Spieß gegen Nadal um?

Thiems Niveau bei den Australian Open im Januar sei geradezu "umwerfend" gewesen, so Ferrero. "Er war sehr nah dran, es zu gewinnen." Der Österreicher musste sich erst im Finale nach einem großen Kampf über fünf Sätze Djokovic geschlagen geben. Bei den French Open stand Thiem sogar schon zweimal (2018, 2019) im Endspiel - und verlor dabei jeweils gegen Nadal.
Ferrero traut dem 26-Jährigen durchaus zu, in diesem Jahr den Spieß umzudrehen. "Nur Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas waren im Vorjahr in der Lage, einen Spieler der großen Drei bei einem Grand Slam zu besiegen", erinnert der 40-Jährige, der von Juli 2017 bis März 2018 Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev trainierte.
Wie schwer es allerdings ist, Nadal in Paris tatsächlich zu schlagen, musste Thiem vor allem in den Schlussphasen der beiden verlorenen Finals erfahren: 2018 kassierte er im entscheidenden dritten Satz ein 2:6, im Jahr darauf setzte es im dritten und vierten Satz jeweils ein 1:6.
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