French Open: Sensationelle Siegemund zieht ins Viertelfinale ein
Laura Siegemund hat bei den French Open 2020 erstmals in ihrer Karriere das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Die 32-Jährige schlug die Spanierin Paula Badosa Gibert im Achtelfinale von Paris glatt in zwei Sätzen 7:5, 6:2. In der Runde der letzten Acht wartet nun die Tschechin Petra Kvitova (Nummer 7), die Shuai Zhang (China) in zwei Sätzen bezwang.
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Laura Siegemund jubelte mit erhobener Faust und warf einen wild entschlossenen Blick in Richtung ihrer Box.
Die Erfolgsstory der Deutschen in Roland-Garros geht weiter. Im Achtelfinale gegen die Spanierin Paula Badosa Gibert, Nummer 87 der Welt, behielt die 32-Jährige mit einer reifen Vorstellung die Oberhand und zog mit 7:5, 6:2 in die Runde der letzten Acht ein.
Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten im ersten Satz kämpfte sich Siegemund in die Partie und drehte den Durchgang nach 3:5-Rückstand noch in ein 7:5. Die Nummer 66 der Welt schlug deutlich mehr Winner als ihre Kontrahentin (11/4) und brillierte immer wieder mit perfekt platzierten Stoppbällen.
"Der Schlüssel war die kontrollierte Aggressivität und die immer wieder eingestreuten Stopps", analysierte Barbara Rittner im Anschluss bei Eurosport.
Laura Siegemund wieder gesund
Beeindruckt war die Expertin vor allem von Siegemunds "Vielseitigkeit gepaart mit ihrem Kampfgeist. Sie war die bessere Spielerin."
"Mir ist es wirklich gut gelungen in dieser Woche, Probleme zu lösen, dabei muss ich bleiben", hatte Siegemund bereits vor dem Match gesagt.
Das bewies sie auch im zweiten Durchgang wieder, holte sich sofort im ersten Aufschlagsspiel der Spanierin ein Break und legte im Verlauf noch ein weiteres nach.
Nach einer Stunde und 33 Minuten verwandelte die Deutsche ihren ersten Matchball.
Badosa mit Rückenproblemen
Badosa hatte während des Matches Probleme am Rücken und musste sich in Satz zwei sogar behandeln lassen.
Von Siegemunds Rückenproblemen, die in der 3. Runde selbst die Hilfe einer Physiotherapeutin benötigte, war am Montagmittag dagegen nichts mehr zu erkennen. "Sie hatte kein wirkliches Energieloch, die Rückenthematik scheint sie im Griff zu haben", meinte auch Rittner.
Im Viertelfinale trifft die 32-Jährige nun auf die an Position 7 gesetzte Petra Kvitova, die die Chinesin Zhang Shuai auf Court Philippe Chatrier 6:2, 6:4 bezwang.
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(mit SID)
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