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French Open 2020: Rafael Nadal gibt emotionale Pressekonferenz
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Publiziert 02/10/2020 um 23:51 GMT+2 Uhr
Rafael Nadal hat nach einer souveränen Vorstellung gegen Stefano Travaglia das Achtelfinale bei den French Open erreicht. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie reagierte der Rekordchampion von Roland-Garros angesprochen auf die Besonderheiten des diesjährigen Turniers sehr emotional und verwies auf die vielen Menschen, die weltweit unter der Corona-Pandemie zu leiden haben.
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Die Corona-Pandemie ist in diesem Jahr ein großes Begleitthema der French Open. Aufgrund des Anstiegs der Infektionszahlen können kaum Zuschauer auf die Anlage kommen, Trainer und Betreuer haben zudem keinen Zugang zu den Umkleidekabinen. Angesprochen auf diese Tatsache antwortete Rafael Nadal auf der Pressekonferenz nach seinem Sieg gegen Stefano Travaglia emotional: "Die Bedingungen sind komplett anders und nicht ideal für mich. Es fühlt sich traurig an, aber vielleicht muss es sich traurig anfühlen. So viele Menschen auf der Welt leiden, da muss es sich traurig anfühlen."
Dennoch zeigte sich der Spanier froh darüber, dass in Paris überhaupt gespielt wird: "Wir können nur dankbar sein, dass Roland-Garros und die anderen Turniere stattfinden können. Sie geben ihr Bestes." Dadurch erhalte der Veranstalter auch wichtige Arbeitsplätze, so Nadal. Die Spieler sollten daher versuchen, ihr Bestes zu geben, um den Fernsehzuschauern wenigstens ein tolles Erlebnis zu liefern.
Auch zum Sportlichen wurde der letztjährige French-Open-Sieger im Anschluss befragt. Mit seinem eigenen Spiel zeigte sich Nadal sehr zufrieden und erklärte: "Es war mein bestes Spiel und er war der beste Gegner, gegen den ich bisher gespielt habe. Mit diesem Ergebnis gegen Travaglia zu gewinnen, bedeutet, dass ich viele Dinge richtig gemacht habe."
Rafael Nadal hat großen Respekt vor Sebastian Korda
Vor seinem kommenden Gegner, dem Shootingstar Sebastian Korda, hat Nadal großen Respekt, auch wenn er mit Sicherheit als klarer Favorit in die Partie geht. "Es ist das Achtelfinale von Roland-Garros", zeigte sich Nadal der Aufgabe bewusst und führte aus: "Er hat alles, um in diesem Sport ein Star zu sein. Ich muss für die nächste Schlacht bereit sein."
Sebastians Vater, Petr Korda, verfolgte der 34-Jährige einst selbst vor dem TV-Bildschirm: "Ich weiß, dass sein Vater die Australian Open gewonnen hat, weil ich ihn im Fernsehen spielen sah. Ich habe da bereits Tennis gespielt, weil ich mit drei Jahren angefangen habe." Im Gegenzug nannte Korda Junior Nadal als eines seiner Vorbilder, worüber dieser sich freute: "Wenn ich Sebastian als Inspiration gedient habe, habe ich das gerne getan."
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